Bald raucht es nicht mehr aus der Fernwärmeleitung im Bereich des Schongauer Berufsschulzentrums.
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Bald dampft es nicht mehr aus der Fernwärmeleitung im Bereich des Schongauer Berufsschulzentrums.

Baustelle wird kleiner als erwartet – nur Hausanschluss betroffen

Fernwärme-Leck gefunden

  • Elke Robert
    vonElke Robert
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Erleichterung bei den Schongauer Stadtwerken. Das Leck in der Fernwärmeleitung bei der Berufsschule ist gefunden. „Der Schaden ist nicht an der alten Leitung, diese ist in einem für ihr Alter recht guten Zustand“, so stellvertretender Werkleiter Johannes Kuhl.

Schongau - Wie die aktuelle Untersuchung ergeben hat, gibt es ein Leck am gegenüberliegenden, deutlich jüngeren Hausanschluss, und es sei nur ein einziges Loch. Damit kommt es nicht zur befürchteten Großbaustelle mit Vollsperrung, die Straße bleibt halbseitig offen, der Verkehr kann wie jetzt auch an der Baustelle vorbeifließen.

Es dauert aber noch bis Mitte Juni, bis die Straße wieder uneingeschränkt befahrbar ist

Eine Weile wird es dennoch dauern, bis die Straße wieder uneingeschränkt befahrbar ist. Ab Anfang der kommenden Woche bis Mitte Juni dauern die Arbeiten an, schätzt Kuhl. Was ebenfalls erfreulich sei: Die Stadtwerke hatten insgesamt fünf Meter Rohr freigelegt und von dem mehr als 50 Jahre alten Kanal die Betondecke entfernt, um insgesamt den Zustand des Haubenkanals zu untersuchen: „Wir haben uns gefreut, der Zustand ist nicht so schlecht, wie immer gedacht“, so Kuhl.

Er hofft nun, dass es im weiteren Verlauf der Baustelle keine negativen Überraschungen gibt wie im vergangenen Jahr an der Marktoberdorfer Straße. Vorrangig sei an der Baustelle nun der Arbeitsschutz – immerhin haben die freigelegten Rohre eine Wärme von rund 100 Grad. Dass der Schaden so schnell gefunden wurde, sei den Erfahrungswerten der Mitarbeiter zu verdanken, lobt Kuhl.

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