Die besten Preisträger der Frank Hirschvogel-Stiftung. Von links Nils Treiber, Mechtild Rappold, Lea Erhard, Florian Donhauser, Katrin Fischer, Daniel Waldschmidt, Eva Thoma, Rebecca Hoffmann, Monika Bögle, Theresa Neumann, Anna Neumann und Moritz Kraus.

92 Schüler erhalten Geldpreise

Rekord bei Frank Hirschvogel-Stiftung

Die Frank Hirschvogel Stiftung verzeichnet heuer einen neuen Rekord bei Auszeichnungen. Insgesamt haben 92 Schülerinnen und Schüler Geldpreise erhalten.

Schongau – Zwölf ausgezeichnete Abiturientinnen und Abiturienten mit der Traumnote 1,0 durften Walter Pischel und Stephanie Klotz von der Frank Hirschvogel Stiftung im Werk der Hirschvogel Komponenten GmbH in Schongau begrüßen. Die jungen Absolventen der Gymnasien in Landsberg, Schongau, Kaufbeuren und Marktoberdorf folgten der Einladung durch die Stiftung, die mittlerweile zur schönen Tradition geworden ist und dem gegenseitigen Kennenlernen und Austausch dient.

Zunächst stand eine Führung durch das Werk auf dem Programm. Bei der anschließenden Einladung zu Kaffee, Kuchen und Eis berichteten die jungen Leute von ihren Zukunftsplänen. Für Nils Treiber vom Gymnasium Marktoberdorf steht zunächst ein Auslandsaufenthalt in Neuseeland an, bevor es zum Medizinstudium – am liebsten in Würzburg – geht.

Katrin Fischer vom Ignaz-Kögler-Gymnasium Landsberg wird an der Ludwig-Maximilians-Universität in München Latein und Religion für das Lehramt Gymnasium studieren. Das Preisgeld wird sie für das Studium verwenden.

Eine Ausbildung zur Verwaltungswirtin im Landratsamt Weilheim-Schongau strebt Lea Erhard, die das Welfen-Gymnasium Schongau besucht hat, an. Im Anschluss daran kann sie sich vorstellen Jura zu studieren.

Daniel Waldschmidt vom Jakob-Brucker-Gymnasium Kaufbeuren hat sein Chemie-Studium an der TU München bereits fest im Blick. Von dem Preisgeld wird er sich ein privates Labor einrichten.

Noch in der Entscheidungsphase befindet sich Theresa Neumann vom Marien-Gymnasium Kaufbeuren. In einem Monat muss sie sich zwischen Medizin, Psychologie und Latein für Lehramt entschieden haben. Das Preisgeld wird sie für das Studium sparen. Für ihre Schwester Anna geht es vor dem Studium, das Naturwissenschaften und Wirtschaft kombinieren soll, einige Wochen nach Südostasien. Das Preisgeld wird sie für die Reise und eine gute Kamera verwenden, um ihre Eindrücke festhalten zu können.

72 Urkunden für die ausgezeichneten Leistungen durften die Vertreter der Frank Hirschvogel-Stiftung an den Real-, Mittel- und Regelschulen vergeben. Groß war die Freude bei den Schülerinnen und Schülern, als sie diese und natürlich die Schecks mit Preisgeldern zwischen € 100 und € 300 Euro erhielten.

Ob im nächsten Jahr die 100-er Marke geknackt wird? „Wenn wir dadurch noch mehr junge Leute zu hervorragenden Leistung motivieren – jederzeit gern“, freut sich Stiftungsvorstand Walter Pischel.

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