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Wegen eines qualmenden Müllsacks musste gestern die Schongauer Feuerwehr nach Schongau-West ausrücken. 

Freitagmittag in der Hans-Böckler-Straße

Feuerwehreinsatz wegen Asche im gelben Sack

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Am Freitagnachmittag wurde die Schongauer Feuerwehr an einen Wohnblock in Schongau-West gerufen. Die Ursache der Rauchentwicklung ist an Unvernunft nur schwer zu übertreffen.

Schongau – Wegen Rauchentwicklung im Treppenhaus wurde die Feuerwehr Schongau am Freitagnachmittag gegen 14.30 Uhr in die Hans-Böckler-Straße gerufen. Als die Einsatzkräfte das Gebäude stürmten, war die Rauchursache zunächst unklar. Der erste Verdacht, der Qualm würde aus einer der vier Wohnungen im zweiten Obergeschoss drücken, erwies sich als falsch. „Wir haben dort alle Wohnungen untersucht, aber nichts gefunden, auch nicht bei einer Frau, die zur Einsatzzeit nicht zuhause war“, sagt Einsatzleiter Jürgen Haslinger.

Letztlich führte die richtige Fährte noch weiter nach oben. Auf der Treppe hinauf zum Dachboden stellte ein Bewohner einen gelben Sack ab, in dem sich noch heiße Asche befand. Der Mann war schnell ermittelt, „da in diesem Haus nur einer mit Holzofen wohnt“, sagt Haslinger, dessen Männer den qualmenden Sack mittels Blechwanne ins Freie transportierten. Anschließend wurden alle Fenster und Türen aufgerissen, um ordentlich durchzulüften. „Dann war der Einsatz auch schon wieder beendet“, sagt Haslinger.

Wohnung geknackt

Verletzt wurde niemand. Die Feuerwehr war mit drei Fahrzeugen und 15 Mann im Einsatz, außerdem ein Krankenwagen sowie eine Polizeistreife. Etwas überrascht dürfte die Bewohnerin im zweiten Stock gewesen sein, als sie zurück nach Hause kam. „Weil wir das kaputte Schloss gleich ausgetauscht haben“, sagt Haslinger. Den dazu passenden Schlüssel kann die Dame bei der Schongauer Polizei abholen.

Bereits vor einigen Wochen musste die Schongauer Wehr einen Mülltonnenbrand im Tal bekämpfen. Brandursache war auch dort eine in die Tonne gekippte heiße Asche. 

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