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Gibt Tipps zum Umweltschutz: SN-Mitarbeiterin Christine Wölfle.

Kolumne

Fridays for Future Dahoam: Gemüsebrühe und Toast selbst gemacht

Vieles lässt sich daheim umweltfreundlich und kostengünstig herstellen, ganz nach dem Motto„Fridays for Future dahoam“. Heute: Gemüsebrühe und Toast selbst gemacht.

Heute möchte ich Ihnen zwei Rezepte vorstellen, die zwar nur bedingt mit dem Thema Plastikmüllvermeidung zu tun haben, aber dafür einfach lecker sind: Selbstgemachte zuckerfreie Gemüsebrühe und Toastbrot. Klingt komisch, passt auch nicht zusammen, aber nur eins davon wäre etwas wenig Text.

Denn die Gemüsebrühe ist ganz schnell erklärt: Dazu zerkleinert man einfach Sellerie, Karotten, Lauch, Zwiebeln und optional eine Petersilienwurzel (Suppengemüse halt) und Salz in der Küchenmaschine. Auf 700 Gramm Gemüse kommen etwa 100 Gramm Salz. Danach verteilen Sie die Masse auf einem Backblech, stellen es an einen warmen Ort und warten ein paar Tage, bis alles ordentlich getrocknet ist.

Leicht und lecker: selbstgemachte Gemüsebrühe.

Wer möchte, kann die Mischung noch einmal zerkleinern. Die Herstellung dieses Pulvers wird am besten im Winter in Angriff genommen, wenn sich keine Fliegen und ähnliches Getier in der Wohnung aufhalten, denn dann muss die Masse nicht abgedeckt werden.

Das Toastbrot geht ähnlich einfach, und hier spart man dann doch wieder Verpackung ein. 250 Milliliter Wasser, ein halber Würfel Hefe, 30 Gramm brauner Zucker und 30 Gramm Butter werden leicht erwärmt und verrührt.

Dazu geben Sie 500 Gramm Mehl und einen Teelöffel Salz und verkneten das Ganze. Die Schüssel mit dem Teig deckt man mit einem feuchten Tuch zu und lässt den Teig eine halbe Stunde an einem warmen Ort gehen.

Danach wird der Teig in drei Teile geteilt, diese nebeneinander in eine gefettete Kastenform gegeben und noch einmal eine halbe Stunde lang ruhig gestellt. Backen Sie nun im vorgeheizten Backofen auf 180 Grad Ober- und Unterhitze das Toastbrot eine halbe Stunde lang.

Sobald das Brot abgekühlt ist, kann man es in Scheiben schneiden und in eine Aufbewahrungsdose nach Wahl geben.

Im Kühlschrank hält das Toastbrot richtig lang! Und man weiß, was drin ist.

Von Christine Wölfle

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