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Bei TV-Arbeiten zusammengebrochen: SPD-Politiker Thomas Oppermann ist tot

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Im Kreisverkehr sind zwei junge Fahrer in Schongau mit ihren Pkw zusammengekracht. (Symbolbild)
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Im Kreisverkehr sind zwei Autos zusammengekracht. (Symbolbild)

Rennen nicht ausgeschlossen

Nach wildem Überholmanöver in Schongau: Frontalcrash im Kreisverkehr

  • Elena Siegl
    vonElena Siegl
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Im Kreisverkehr sind zwei junge Autofahrer am Donnerstag in Schongau frontal zusammengestoßen. Vorausgegangen war ein wildes Überholmanöver.

Schongau – Wie die Schongauer Polizei berichtet, fuhr ein 19-jähriger Peitinger gegen 22.30 Uhr mit seinem Pkw auf der Marktoberdorfer Straße stadteinwärts. Vor ihm fuhren noch zwei weitere Autos. Als sich die drei dem Kreisverkehr an der Pfaffenwinkel-Realschule näherten, beschleunigte der Peitinger stark und überholte das vor ihm fahrende Fahrzeug.

Ein 20-jähriger aus dem Landkreis Landsberg, welcher das erste Fahrzeug in der Kolonne lenkte, gab daraufhin allerdings ebenfalls Gas und fuhr in den Kreisverkehr ein.

Peitinger rast falsch herum in Kreisverkehr

Um auch ihn noch überholen zu können, so die Annahme der Polizei, fuhr der Peitinger weiterhin mit hoher Geschwindigkeit einfach falsch – nämlich links herum – in den Kreisverkehr.

Beide Autos krachten daraufhin frontal zusammen. Die Fahrzeuge wurden dabei total beschädigt. Die Polizei schätzt den entstandenen Sachschaden auf insgesamt circa 25 000 Euro. Beide Fahrer gaben vor Ort an, nicht verletzt zu sein. Die Marktoberdorfer Straße musste wegen des Unfalls circa eine Stunde lang gesperrt werden.

Frontalcrash: Polizei ermittelt

Gegen den Peitinger wird nun wegen Gefährdung des Straßenverkehrs ermittelt. Ob sich die Autofahrer ein illegales Rennen geliefert haben, und es deshalb zu dem Unfall kam, kann noch nicht gesagt werden, heißt es auf Nachfrage der Heimatzeitung bei der Polizei – es sei allerdings durchaus Gegenstand der Ermittlungen.

Dass es in dem Bereich der Marktoberdorfer Straße öfters zu Rennen kommt, wurde von der Polizei nicht bestätigt. Allerdings gebe es generell immer wieder Beschwerden über Fahrer, die zu schnell unterwegs seien.

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