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Das wiedergewählte Führungsteam des Kreisjugendrings. Von links Beisitzer Florian Wessel (ev. Jugend), Vorsitzende Katrin Jungmeier (BRK), zweiter Vorsitzender Markus Kresser (B DKJ), Beisitzer Daniel Kracke (ev. Jugend), Stefan Osterrieder (Bayerische Sportjugend), Andreas Nebel (ohne Verband) und Johanna Otto (Jugendrotreuz). 

Frühjahrsversammlung Kreisjugendring

Von „hAmmersound“ bis Datenschutz

Zahlreiche Aktivitäten, vor allem das kommende „hAmmersound-Festival“, die neue Datenschutz-Grundverordnung und Neuwahlen standen bei der Frühjahrsvollversammlung des Kreisjugendrings im Trachtenheim in Schongau auf dem Programm.

Schongau – „Soziales Engagement kann man nicht aufwiegen“, meinte der stellvertretende Landrat Karl-Heinz Grehl in seinem Grußwort bei der Frühjahrsversammlung des Kreisjugendrings. Dass sich dessen Mitglieder sehr engagieren, wurde klar, als die Vorsitzende Katrin Jungmeier auf ein „nicht langweiliges Jahr“ zurückblickte.

Freizeiten, Fortbildungen, ein Stand auf der Oberland-Ausstellung, die Beschäftigung mit dem Thema Inklusion oder Jugendleiter-Empfang mit Schifffahrt auf dem Staffelsee: Die Aktivitätenliste des Kreisjugendrings im vergangenen Jahr war lang.

Nachholbedarf gibt es indes bei den Jugendleitern offensichtlich noch was die Informationen über Unterstützungsangebote, sowohl finanziell als auch materialmäßig, betrifft, wie Jungmeier resümierte.

Auch in diesem Jahr stehen zahlreiche Fortbildungsangebote auf dem Programm wie Fortbildungen an der Juleica-Akademie zu Inklusion und Medienführerschein mit den Themen Mediennutzung, Selbstdarstellung oder verletzendes Online-Handeln.

Ebenfalls noch zu schaffen macht dem Kreisjugendring die neue Datenschutz-Grundverordnung, von der auch Vereine und Verbände, besonders bei Auftritten in sozialen Medien, betroffen sind (wir haben berichtet). „Wir sind noch nicht ganz auf der Höhe der Zeit“, sagte Daniel Kracke dazu. Hilfe gäbe es beim Bayerischen Landesverband der Datenschutzaufsicht, auf dessen Homepage Musterseiten zu bekommen sind. Tatsache ist, dass bis spätestens 27. Mai pro Verband ein Datenschutzbeauftragter benannt werden muss.

Eine Satzungsänderung gab es beim Kreisjugendring bezüglich ihrer Delegierten. Denn künftig müssen auf den Teilnehmer-Listen auch Ersatz-Delegierte als Vertreter benannt werden. Hintergrund ist eine Verringerung der Delegiertenzahl und die daran gekoppelte Grundförderung.

Der im vergangenen Jahr neu bestellte hauptamtliche Geschäftsführer Herbert Haseitl konnte trotz gestiegener Personalkosten einen ausgeglichenen Haushalt vermelden. So standen im Jahr 2017 den Einnahmen von 276 885,51 Euro exakt so viele Ausgaben gegenüber. Die Rücklagen konnten erhöht werden.

Neuaufnahmen hat es im vergangenen Jahr keine gegeben, aber es stehen Mitgliedschaften des Jugendvereins Bernried, der Jungen Menschen Weilheim und des Zirkus Schweinsgalopp (ehemals FliFly) in Aussicht.

Für das Hauptevent des Jahres, das erste „hAmmersound-Festival am 27. Juli auf dem Festplatz in Peißenberg, werden beim Kreisjugendring noch Helfer für Aufbau und Service gesucht. Es wird eine Nachtbusline geben, die zum Pauschalpreis von drei Euro die umliegenden Gemeinden anfährt. Sonderkarten für die Bahn (Hin- und Rückfahrt zum Preis von 2,50 Euro) sind in den Jugendzentren im Landkreis erhältlich.

Auf der diesjährigen Azubi-Meile werden 22 Firmen aus der Region vertreten sein. Weitere Aktionen des Kreisjugendrings sind der runde Tisch der Jugendarbeit, der am 21. Juni in Steingaden stattfinden wird, sowie ein Infostand beim Tag der Familien am 9. Juni in Weilheim.

Bei soviel Engagement war es nicht verwunderlich, dass die Vorstandschaft des Kreisjugendrings Weilheim-Schongau geschlossen wiedergewählt wurde. Als Einzelpersonen, die den Vorstand unterstützen, wurden Veronika Veitinger, Peter Bemmerl, Thomas Bieringer und Simon Wonczak bestimmt.

von Ursula Fröhlich

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