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Verabschiedung an der Mittelschule Fuchstal: Von links die Lehrer Robert Streicher und Karl-Heinz Kohler (zehnte Klassen) mit Michael Floritz, Markus Greißl, Eva Puche, Julia Happach, Vanessa Schmidt, Lehrerin Anita Gropp (neunte Klasse), Konrektor Markus Arnold, Schulleiterin Eva-Maria-Klein und Kai Ruge (Frank-Hirschvogel-Stiftung). 

Entlassfeier

Abschlussfeier an der Mittelschule Fuchstal: Schmale Pfade und breite Wege beschreiten

Die Schüler einer neunten und von zwei zehnten Klassen haben an der Mittelschule Fuchstal ihren Abschluss gemacht. Jetzt stand eine festliche Entlassfeier an.

Fuchstal – Gleichermaßen schmale Pfade und breite Wege beschreiten, aber auch Freundschaften bewahren und neue dazu gewinnen: Das sollen die Jugendlichen, die mit dem Abschluss an der Mittelschule Fuchstal eine „wichtige Etappe“ auf dem Lebensweg geschafft haben. So formulierte es Rektorin Eva-Maria Klein. Gut 50 junge Frauen und Männer aus einer neunten Klasse und aus zwei zehnten Klassen sind am Donnerstagabend verabschiedet worden.

„Wer etwas vermeiden will, sucht Gründe, wer etwas erreichen will, sucht Wege“: Mit diesem Ausspruch eines Mannes aus der deutschen Wirtschaft eröffnete Rektorin Klein in der Fuchstalhalle die Entlassfeier. Vor 200 Jugendlichen und Erwachsenen sagte sie, dass es auf die persönliche und soziale Kompetenz ankomme.

Die fünf besten Absolventen sind mit einem Preisgeld bedacht worden, das Kai Ruge von der Frank-Hirschvogel-Stiftung aushändigte. Er war selbst vor 21 Jahren Absolvent der Hauptschule in Fuchstal.

Aus der neunten Klasse wurden Julia Happach und Vanessa Schmidt gewürdigt. Beide sind aus Reichling, schlossen mit einem Schnitt von 2,3 ab und werden nächstes Jahr die zehnte Klasse besuchen: Happach im Fuchstal und Schmidt an einer Schule in Weilheim.

Beim mittleren Abschluss nach der zehnten Klasse hatten – bei einem Notenschnitt zwischen 1,45 und 1,3 – Michael Floritz (Apfeldorf), Markus Greißl (ebenfalls Apfeldorf) und Eva Pache (Fuchstal) die Bestnoten. Floritz beginnt eine Ausbildung im Metallbereich, Greißl wird Industrieelektroniker. Pache hat es künftig nah in die Arbeit: Sie tritt im Herbst eine Lehre bei der Verwaltungsgemeinschaft Fuchstal an.

Wie Rektorin Klein und ihr Vertreter Markus Arnold schildern, haben alle 31 Mädchen und Burschen aus den zehnten Klassen bestanden. Von den 24 Schülern der neunten Klasse haben 18 an der Prüfung zum Quali teilgenommen. Zwölf waren erfolgreich.

Bei der Entlassfeier, die Matthias Wiedenmann aus Asch mit Liedern am Klavier gestaltete, meinte Anita Gropp als Klasslehrerin der 9a: Gemeinsam sei man einige Jahre einen Weg gegangen und miteinander gewachsen. Zu Beginn seien alle Jungs und Mädels zusammengenommen freilich „etliche Meter kleiner und einige Zentner leichter“ gewesen. Sophia Hager (Rott), Leon Linder (Kinsau) und Tamara Abenthum (Asch) richteten als Klassensprecher jeweils den Dank an Lehrer und Eltern.

Für den Schulverband sprach Quirin Krötz, der Bürgermeister von Rott. Das Abschlussergebnis sei „nur eine Momentaufnahme“, rief er den Neunt- und Zehntklässlern zu. Er selbst, inzwischen 62 Jahre alt, habe vier Berufe ausgeübt, die vergangenen 18 Jahre den des Bürgermeisters. „Eine abgeschlossene Berufsausbildung macht Euch jede Türe auf.“

Die Johann-Baptist-Baader-Schule, eine von fünf Mittelschulen im Landkreis Landsberg, hat zwei Standorte – in Leeder und in Rott. Die neunte und die zehnte Klasse werden nur in Leeder unterrichtet. Dem Schulverband gehören die Gemeinden Unterdießen, Fuchstal, Denklingen, Vilgertshofen, Reichling, Rott, Kinsau und Apfeldorf an. JOHANNES JAIS

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