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G7-Gipfel: Polizei kündigt Kontrollen an und hat wichtige Hinweise für Autofahrer

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Von: Christoph Peters

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Wer in den Nachbarlandkreis Garmisch-Partenkirchen fährt, sollte mit Kontrollen rechnen – und auch seinen Ausweis dabei haben. Auf Fahrten in die Region verzichten
Wer in den Nachbarlandkreis Garmisch-Partenkirchen fährt, sollte mit Kontrollen rechnen – und auch seinen Ausweis dabei haben. © dpa

Er wird von der Weltöffentlichkeit mit Spannung erwartet: Am Sonntag beginnt der G7-Gipfel auf Schloss Elmau. Das hat auch Auswirkungen auf den Landkreis Weilheim-Schongau.

Landkreis – Sicherheit ist beim G7-Gipfel oberstes Gebot, entsprechend wappnet sich die Polizei seit Monaten für das dreitägige Treffen. Bis zu 18 000 Beamte aus dem gesamten Bundesgebiet werden im Einsatz sein. Seit Tagen ist die verstärkte Präsenz auch im Landkreis Weilheim-Schongau nicht mehr zu übersehen, schließlich haben zahlreiche der angereisten Polizisten in der Region eine Unterkunft bezogen.

Auch die Polizeidienststellen in Weilheim, Schongau und Penzberg haben für das Gipfeltreffen Personal abstellen müssen. Detaillierte Auskunft über die Zahl sei allerdings nicht möglich, teilt die G7-Pressestelle auf Anfrage mit. Sorgen um unterbesetzte Dienststellen müsse sich aber niemand machen, versichert man. „Die Kräfteabstellungen werden nicht zuletzt durch eine Urlaubssperre weitestgehend kompensiert.“

Auf den Straßen könnte es zu Staus kommen

Wer vorhat, dem Nachbarlandkreis mit dem Auto in den nächsten Tagen einen Besuch abzustatten, der sollte auf jeden Fall mehr Zeit einplanen. Bereits ab dem heutigen Donnerstag werde rund um Garmisch-Partenkirchen eine weiträumige Umleitung des überregionalen Durchgangsverkehrs stattfinden, kündigt die Pressestelle der Polizei an. Dazu würden rund 20 Kontrollstellen im unmittelbaren Einsatzgebiet Garmisch-Partenkirchen und Mittenwald, aber auch im überregionalen Raum eingerichtet. Wo genau sich diese befinden werden, darüber könne man aus einsatztaktischen Gründen allerdings keine Auskünfte geben. Die Polizei rät deshalb, auf Verkehrsmeldungen zu achten und am besten auf nicht unbedingt notwendige Fahrten insbesondere im Raum Garmisch zu verzichten.

Und noch eine Bitte hat die Polizei: Wer normalerweise seinen Personalausweis gerne mal daheim lässt, sollte ihn in den nächsten Tagen lieber einstecken, um ihn auf Verlangen vorzeigen zu können. So ermögliche man eine schnellere Abwicklung an den Kontrollstellen.

Landratsamt rechnet nicht mit größeren Einschränkungen

Im Landratsamt ist man optimistisch, dass es im Landkreis ansonsten zu keinen größeren Einschränkungen für die Bürger kommt. Weiteres Personal über die bereits abgestellten drei Mitarbeiter hinaus habe man nicht nach Garmisch schicken müssen, teilt die Pressestelle mit. Und auch beim Zweckverband Rettungsdienst und Feuerwehralarmierung Oberland mit Sitz in Weilheim sieht man die Lage derzeit entspannt. Zwar sei man in die Vorbereitungen involviert gewesen, größere Einsätze von Feuerwehr und Rettungsdienst aus dem Landkreis seien aber nicht geplant, sagt der zuständige Sachgebietsleiter Helmut Stork. „Das würde sich nur ändern, wenn es zu einer Großlage kommt.“

Noch mehr aktuelle Nachrichten aus dem Landkreis Weilheim-Schongau finden Sie auf Merkur.de/Weilheim.

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