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Aus Richtung Schongau sollen Radler eigentlich absteigen – was kaum jemand macht.

Gefährliche Engstelle

Radfahrer leben an Baustelle gefährlich

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Eine gefährliche Engstelle macht Radlern seit dieser Woche das Leben an der Kanalbrücken-Baustelle schwer. Es gibt aber auch eine gute Nachricht.

Schongau – Die Baustelle an der Schongauer Lechkanal-Brücke läuft seit einigen Wochen, an die Straßenverengung und Geschwindigkeitsreduzierung haben sich die Autofahrer gewohnt – Probleme sind bisher nicht bekannt. Die haben sich jetzt aber auf der anderen Straßenseite ergeben: Dort wurde zu Wochenbeginn der Asphalt aufgefräst und abgesperrt, für den gemeinsamen Fuß- und Radweg ist in dem Bereich nicht einmal ein Platz von einem Meter übrig – was zu gefährlichen Situationen führt. Denn für Radler, die den Radweg in beide Richtungen nutzen, ist es schon alleine eng, Begegnungsverkehr ist unmöglich; der SN-Fotograf hat dort bereits einen Beinahe-Sturz erlebt.

Bei verengter Straße und Lkw-Verkehr ist das Schild, die Straße zu benutzen, kein guter Rat.

Eigentlich weist ein Schild an der Baustelle aus Richtung Schongau darauf hin, dass Radfahrer absteigen und schieben sollen – was keiner macht. Aus Richtung Schongau steht ein Schild, dass Radler die Straße benutzen sollen, was auf der verengten Straße mit viel Schwerverkehr ebenfalls wenig verlockend ist und dementsprechend kaum befolgt wird.

Eine Nachfrage beim Staatlichen Bauamt Weilheim, das für die Kanalbaustelle zuständig ist, löste dort hektische Betriebsamkeit aus – bis klar war, dass es sich um eine Baustelle der Stadtwerke Schongau handelt. „Wir müssen dort Leitungen neu anschließen, weil die Brücke ja angerissen wird“, sagt der technische Werkleiter Walter Frömmrich. Die gute Nachricht: Der gefährliche Zustand wird schon bald Vergangenheit sein. „Wir werden die Baustelle noch in dieser Woche wieder freigeben“, sagte Frömmrich. Und es ist auch keine weitere Tätigkeit der Stadtwerke dort mehr geplant.

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