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Ausbildung beendet: Die neuen Schul-Medienscouts im Landkreis Weilheim-Schongau. 

Gesundheitsamt Weilheim-Schongau

Schul-Medienscouts wichtiger denn je

Das Gesundheitsamt Weilheim-Schongau befasst sich schon seit Jahren im Bereich der Suchtprävention mit dem wichtigen Thema Neue Medien und der Verbesserung der Medienkompetenz.

Weilheim-Schongau – Neben Schulungen für Jugendliche und Lehrkräfte weiterführender Schulen im Rahmen des Schul-Medienscout-Projekt lag dieses Jahr der Fokus bei den Schülern der 4. und 5. Jahrgangsstufe.

Die in den vergangenen Jahren ausgebildeten Schul-Medienscouts bekamen eine inhaltliche Vertiefung, und neue Schüler und deren Betreuungslehrkräfte von weiterführenden Schulen wurden frisch ausgebildet. Das Ziel: Jugendliche beraten Jugendliche auf Augenhöhe zu aktuellen Themen aus dem Bereich Neue Medien.

Die Themen sind dabei vielfältig: Chancen und Gefahren sozialer Netzwerke, Datenschutz-Einstellungen beim Smartphone, Verletzung des Urheberrechts, Sexting oder Abzockfallen gehören dazu. „Die Schulungen der Medienscouts waren wieder ein voller Erfolg. In den Schulen ist im Bereich Neue Medien sehr viel positives passiert“, berichtet Christina Huber, Sozialpädagogin am Gesundheitsamt.

Die Schul-Medienscouts und die Betreuungslehrkräfte seien mit großem Eifer bei der Sache und wüssten, wie wichtig ihre Arbeit in der heutigen Zeit ist.

Die hohen Teilnehmerzahlen der beiden Elternabende in Weilheim und Penzberg mit insgesamt 200 Anmeldungen haben zudem gezeigt, wie brisant und wichtig das Thema für Eltern auch jüngerer Kinder ist. Wichtig für Eltern ist zu wissen: „Kinder und Jugendlichen wenden sich in problematischen Situationen meist sehr spät an ihre Eltern oder Erwachsene, da sie Angst vor Sanktionen, wie zum Beispiel Handyverbot, haben“, berichtet Christina ter Glane, Medienpädagogin aus Oldenburg.

Die Referentin weist darauf hin: „Bleiben Sie mit Ihren Kindern im Gespräch und zeigen Sie für ihr Tun im Internet Interesse.“

Da die Erwachsenen als Vorbild fungieren, sei es wichtig, sich über die eigene Internet- und Smartphone- Nutzung im Klaren zu sein. Die Medienpädagogin empfiehlt: „Fassen Sie sich an Ihre eigene digitale Nase und seien Sie ein gutes Vorbild.“

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