So sieht die neue Wohnanlage des Bauherrn Fritz Holzhey aus der Vogelperspektive aus. Die insgesamt 23 Wohnungen mit einer Größe von 50 bis 100 Quadratmeter sind bereits fest vergeben beziehungsweise reserviert.
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Perfekt im Zeitplan: So sieht die neue Wohnanlage des Bauherrn Fritz Holzhey aus der Vogelperspektive aus. Die insgesamt 23 Wohnungen mit einer Größe von 50 bis 100 Quadratmeter sind bereits fest vergeben beziehungsweise reserviert.

Richtfest für Wohnanlage

Gewaltiges Projekt für Schongau voll im Zeitplan

Das Bauwerk kann sich sehen lassen kann. 23 neue Wohnungen entstehen derzeit in der neuen Anlage von Bauherr Fritz Holzhey in der Lechvorstadt. Das Besondere: Alle Wohnungen sind seniorengerecht und barrierefrei. Noch vor Weihnachten wurde jetzt das Richtfest gefeiert. Im Lockdown natürlich abgespeckt auf ein Minimum.

Schongau – Es gibt Momente, die man so richtig genießt. So einen Moment erlebt in luftiger Höhe Zimmerer Thomas Schmölz, als er das dritte Glas mit Weißwein zum Wohl auf all seine Arbeitskollegen und die anderen Handwerker bis zum letzten Tropfen leert. Alle haben in den vergangenen Monaten pfundige Arbeit geleistet. Das Richtfest kann wie geplant noch vor Weihnachten stattfinden.

Nicht zu übersehen sind auch die Kletterkünste von Schmölz, der am höchsten Punkt des Gerüstes ein geschmücktes Bäumchen befestigt. Die beiden vorherigen Gläser hat der Zimmerer zu den Richtspruch-Versen auf Behörden und Planer und vor allem auf den Bauherrn getrunken. Tradition muss sein, auch in schwierigen Zeiten.

Arbeiter werden mit Prämien bedacht

Diese geben eben vor, dass nur eine kleine Gruppe mit nötigem Abstand und Mundschutz zur Feier geladen ist. Doch Bauherr Fritz Holzhey wäre nicht Fritz Holzhey, wenn er all die Arbeiter vergessen hätte, die das Baugeschehen so zügig vorangetrieben hätten. Statt der großen Feier, die selbstverständlich stattgefunden hätte, hat Holzhey an alle gedacht. Alle wurden mit Prämien in Scheinen bedacht.

Lässt´s nach dem Richtspruch klirren: Zimmerer Thomas Schmölz zerschmettert sein Weinglas, neben ihm assistiert Kollege Taiwo Olokunde.

Dass die Erweiterung der Seniorenwohnanlage ein gewaltiges Projekt für Schongau ist, daran besteht kein Zweifel. Vor allem, wenn man die Anlage aus Sicht des Kranführers betrachten kann. Fritz Holzhey lässt es sich nicht nehmen, ganz persönlichen Dank an die ausführenden Firmen aus der Region auszusprechen. Voran Firma M. Haseitl Bau Schongau und der Zimmerei Schmölz Bernbeuren für die ausgezeichnete, fachliche und termingerechte Ausführung der Arbeiten.

Fernwärme liegt auch schon im Haus

Erleichtert zeigt sich der Bauherr vor allem, dass die Arbeiten unfallfrei über die Bühne gegangen sind. Die Spenglerei Hein aus Kinsau und die Dopfer Fenstertechnik aus Roßhaupten sorgten dafür, dass der Bau noch rechtzeitig geschlossen wurde und ab Anfang Januar 2021 für den weiteren Innenausbau beheizbar ist. Denn dank der schnellen Arbeit der Stadtwerke Schongau liegt die Fernwärme schon im Haus.

Besonders dankte Bauherr Holzhey dem verantwortlichen Planungsbüro Hafenmeier Schlüsselfertigbau. An die beiden Architekten Simpert Hafenmeier und Tobias Schilling gerichtet sagt Holzhey, dass es ein besonderes Erfolgserlebnis sein muss, den gewaltigen Bau Stück für Stück wachsen zu sehen und mit dem Bauherrn feststellen zu können, dass die hohen Erwartungen perfekt erfüllt werden.

Alle Wohnungen können im September 2021 bezogen werden

Wie Bauherr Fritz Holzhey jetzt schon bekannt geben kann, sind die 23 Wohnungen mit einer Größe von 50 bis 100 Quadratmeter bereits fest vergeben beziehungsweise reserviert. Alle Wohnungen werden im September 2021 bezugsreif sein.

Die reinen Baukosten in Höhe von 6,5 Mio Euro liegen im Plan und sind schon zu 70 Prozent beauftragt. Wie erwähnt, beinahe ausschließlich an Firmen der näheren Umgebung.

HANS-HELMUT HEROLD

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