Rot markiert ist die Fläche, auf der die insgesamt 16 Häuser auf rund 9000 Quadratmetern entstehen soll. Die beiden bestehenden Gebäude unten im roten Bereich müssen dafür weichen.

Großes Wohnbau-Projekt in Schongau

16 neue Häuser im Dornauer Feld

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Nachverdichtung ist das Gebot der Stunde beim Wohnungsbau, um Flächen im Außenbereich zu sparen. Doch oft liegen die Flächen brach, weil die Besitzer kein Interesse haben, sie zu bebauen. Im Dornauer Feld im Süden von Schongau soll nun aber – zur Freude des Stadtrats – eine Baulücke geschlossen werden.

Schongau – Noch in der ersten Hälfte der Colmarer Straße fällt, von der Marktoberdorfer Straße kommend, auf der linken Seite die große Grünfläche auf. Die soll jetzt nach dem Willen der Grundstücksbesitzer bebaut werden – „eine positive Entwicklung“, wie sich Stadtbaumeister Sebastian Dietrich im Stadtrat freute. Auf der stattlichen Fläche von rund 9000 Quadratmetern sind laut Plan zur Colmarer Straße hin drei Mehrfamilienhäuser vorgesehen, im hinteren Bereich sind zehn Doppelhaushälften und drei Einfamilienhäuser geplant. Damit ist es das größte zusammenhängende Neubaugebiet seit Lechvorstadt und Gnettner-Areal.

„Schön, dass diese Baulücke jetzt zur Verfügung steht“, sagte Michael Eberle (CSU). Dort sei auch durchaus eine höhere Bebauung möglich, wie sie zuletzt gefordert wurde. „Es ist sehr erfreulich, dass diese Baulücke geschlossen wird“, jubilierte auch Friedrich Zeller (SPD). Wobei er hofft, dass die Grundstücke tatsächlich auf den Markt kommen: „Die Stadt hat nichts von diesem Bebauungsplan, wenn er danach wieder in der Schublade verschwindet.“

So sieht die geplante Bebauung aus.

In diese Richtung zielten auch die Fragen von Barbara Karg (SPD), die wissen wollte, wie man Einfluss auf die Bauweise, besonders das energieeffiziente Bauen, nehmen könne. Da musste sie Dietrich enttäuschen: Das sei alles Sache der Bauherren, die Stadt könne da nicht mitsprechen. Auch wie die Grundstücke verkauft werden, sei ganz allein deren Sache. „Ob das direkt läuft, über einen Investor oder auf andere Art, liegt nicht in unserer Hand“, so Dietrich auf SN-Nachfrage. Er betonte auch, dass die Grundstücksbesitzer anonym bleiben wollen.

Seinen Worten zufolge soll aber nicht die ganze Fläche auf einmal bebaut werden, sondern nach und nach. Deshalb müssten auch die derzeit noch bestehenden Gebäude im südwestlichen Bereich des Areals noch nicht abgerissen werden.

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