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Freuen sich auf einen tollen Abend: Maria Mader (l.) und Beatrice Amberg von Schongau belebt und Franz Köpf von der Werbegemeinschaft Altstadt.

Lange Einkaufsnacht am Freitag

Hexen-Spektakel in Schongauer Altstadt erlebt dritte Auflage

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Ohne Zweifel ist es einer der Altstadt-Höhepunkte im Jahresverlauf: die Schongauer Hexennacht. Die lange Einkaufsnacht, organisiert von der Werbegemeinschaft Altstadt und von Schongau belebt, hält am heutigen Freitagabend ab 18 Uhr zahlreiche Attraktionen bereit - und sogar das Wetter soll mitspielen.

Schongau- „Es ist wirklich überall etwas geboten“, sagen Beatrice Amberg und Maria Mader von Schongau belebt und wissen fast nicht, wo sie anfangen sollen. Bei den vielen Geschäften, die mitmachen und zum Beispiel Gespenster basteln (Heim&Hobby), Hexenfrisuren gestalten (Settele) oder Grusel-Bilder (Foto Fuhrmann) anbieten? Kinderschminken gibt es natürlich auch, damit die Besucher, die gerne auch verkleidet kommen können, sich bestens an das Hexen-Ambiente anpassen können.

Die HipHophexen von dance&more haben gleich mehrere Auftritte auf dem Marienplatz, der Münz- und Weinstraße, am Marienplatz gibt es neben Live-Musik auch Feuerstellen zum Stockbrot-Grillen. Beim Thema Verpflegung wurde vergangenes Jahr schon nachgelegt und ist dieses Jahr noch mehr geboten, an verschiedenen Lokalen und Stellen der Altstadt werden unter anderem Hexeneintöpfe angeboten. „Es gibt aber auch in den Geschäften überall etwas zu essen“, sagt Mader. „Grundsätzlich freuen wir uns über jeden, der etwas zur Hexennacht beiträgt, dazu muss er nicht auf dem offiziellen Programm stehen.“

Wer es zwischendurch etwas besinnlicher mag, kann Märchen für Kinder im Ballenhaus anhören (18 Uhr) oder auf Stadtführungen gehen (19 Uhr, Treffpunkt Rathaus). Bettina Buresch erinnert um 18 Uhr im Rosengarten an der Karmeliterstraße an die 63 ermordeten Frauen der Schongauer Hexenprozesse, und natürlich gibt es das beliebte Hexen-Suchspiel: Mit einer Karte bewaffnet, geht es zu verschiedenen Geschäften. Wer alle dort in den Schaufenstern versteckten Hexen richtig zusammenzählt und bei Heim&Hobby abgibt, kann einen von drei 50-Euro-Einkaufsgutscheinen gewinnen.

Einer der Höhepunkte ist natürlich der Kürbis-Wettbewerb. In den vergangenen Jahren hatten sich die Teilnehmer viel Mühe gegeben, das schönste Kürbiskopf-Gesicht zu gestalten. Zwischen 18 bis 20 Uhr müssen die Kürbisse am Freitag am Marienbrunnen abgegeben werden, um 21 Uhr beginnt die Prämierung. „In der Jury haben wir dieses Jahr einen Polizisten, einen Feuerwehrmann und einen Sanitäter“, sagt Amberg lachend. Wie immer werden der schönsten und der größte Kürbis prämiert, wobei letztere Kategorie bisher stets Franz Kuisel aus Altenstadt für sich entschieden hat – im ersten Jahr mit 35 Kilo, im Vorjahr mit satten 80. „Wir sind schon gespannt, ob das jemand toppen kann“, sagen Amberg und Mader. Jetzt muss nur noch das Wetter mitspielen, und da ist Köpf optimistisch: „Es wird schon halten.“ Verdient hätten sie es.

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