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Sie durften bei der Bierprobe den dunklen Bock für den Schockerberg genießen. Mit dabei unter den Schongauer CSU-Mitgliedern der Braumeister Markus Langer in leuchtend grüner Jacke.

Im Vorfeld des Schongauer Schockerbergs

Schockerbock ist „Süffig, wohlriechend, hopfig und malzig“

Große Ereignisse werfen ihre Schatten voraus: In diesem Fall ist der Schatten cremig weiß, mit schokoladiger Note und dezenter honigartiger Süße. Dieses edle Gebräu wird beim diesjährigen Schockerberg der CSU aus dem Zapfhahn und in die Kehlen rinnen.

Schongau – Große Ereignisse werfen ihre Schatten voraus: In diesem Fall ist der Schatten cremig weiß, mit schokoladiger Note und dezenter honigartiger Süße. Dieses edle Gebräu wird beim diesjährigen Schockerberg der CSU aus dem Zapfhahn und in die Kehlen rinnen. Bei der traditionellen Bierprobe konnten sich die CSU-Mitglieder schon ein Bild davon machen, wie der dunkle Bock in relativ kurzer Zeit Zungen lockert und Gemüter verzaubert.

Kaum vom Braumeister Markus Langer auf die lange Holzbank gestellt, bildete sich jetzt eine illustre Traube an durstigen und gleichsam neugierigen Kehlen um das Kleinod der Bierbraukunst. „Wer wird das Fass in diesem Jahr anzapfen?“, ist die Frage des Abends. War es im vergangenen Jahr Kornelia Funke, wird es heuer bestimmt einen Wechsel geben. Und es lässt sich auch schon erahnen, wen Oliver Kellermann aus dem Ärmel ziehen wird. Mit dem Zapfhahn experimentiert neben Kellermann Hans Rehbehn. Der Bürgermeisterkandidat der CSU soll den Hahn in das Fass treiben und tut es auch.

Die Krüge werden gefüllt und weitergereicht. Helmut Schmidbauer und Peter Blüml sind quasi Vorkoster. Aus ihrer Richtung ist schon ein genussvolles „ahhh“ zu vernehmen, bevor der Braumeister die Rezeptur verrät. Markus Langer spricht von einem schönen, feinporigem Schaum, von sieben Prozent Alkohol und knapp 18 Prozent Stammwürze. Und er hängt noch die Bezeichnungen Hallertauer Perle und Hallertauer Saphir hinten dran.

Das reicht. Der anschwellende Geräuschpegel übertönt ihn in kurzer Zeit. Dass der Zaubertrunk Ende November angesetzt wurde, bekommt nur noch Michael Eberle mit. Er hat hartnäckig danach gefragt – fast wie in einer seiner Gerichtsverhandlungen.

Kornelia Funke drückt sich sehr kurz aus: „Ein „süffig“ mit charmantem Zungenschlag, so ihr Urteil. Und „das läuft runter wie Öl“, kommt von Hans Rehbehn. Helmut Schmidbauer wird zum Dichter, als er sagt: „Was Hosen trägt und auch den Rock, genieße diesen Schockerbock.“ Und Oliver Kellermann? Der muss schon auf Wolken schweben. Mit „sehr süffig, wohlriechend, hopfig und malzig – als wenn Engel die Himmelstüre aufsperren“, bezeichnet er den jüngsten Schockerbock. 

Hans-Helmut Herold

Einen Bericht über den Schongauer Schockerberg 2019 finden Sie hier!

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