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Die Sanierung des Lechbergs könnte im Mai starten – falls die Vergabe nächste Woche erfolgreich ist.
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Die Arbeiten an der Hol- und Bringzone am Plantsch schreiten zügig voran.
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Im Bereich des Baumschattens soll die erste von zwei Verkehrsinseln zur besseren Überquerung errichtet werden.
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Am Münztor werden bis Ende April die Ampeln ausgetauscht und Übergänge verbessert.
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Letzte Asphaltierungsarbeiten gab es gestern an der Kanalbrücke – ab Montag wird der Verkehr dort vier Wochen lang nur noch einspurig mit Ampelschaltung möglich sein.

In Schongau rollen die Bagger

Heißer Baustellen-Frühling startet

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Auch wenn der Winter seine kalten Klauen noch im Spiel hat – auf den Straßen schießen die Baustellen wie Krokusse aus dem Boden. In Schongau müssen Autofahrer vor allem ab Montag mit erheblichen Behinderungen rechnen – wir sagen, wo.

Schongau – -Die größten Beeinträchtigungen wird es definitiv an der Lechkanalbrücke am Schongauer Stadtausgang Richtung Peiting geben. Ab Montag starten die Vorbereitungen für den Teilabbruch der maroden Brücke, dafür muss sie komplett gesperrt werden. Der Verkehr wird vier Wochen lang nur einspurig per Ampelschaltung fließen können, und zwar über die Behelfsbrücke. Dort haben gestern noch letzte Asphaltierungsarbeiten bei der engen Zufahrt stattgefunden, diese Ausweichstrecke ist nun startklar. Während der Sperrung wird die bestehende Brücke in Längsrichtung durchtrennt und die südliche Brückenhälfte so verstärkt, dass sie nach Beendigung der Sperrung als zweite Richtungsfahrbahn neben der Behelfsbrückenfahrbahn genutzt werden kann. Zugleich werden beidseitig des Kanals bereits die rund 20 Meter langen Ortbetonbohrpfähle für die Gründung der neuen Brückenwiderlager hergestellt.

Das Staatliche Bauamt bittet die Verkehrsteilnehmer mit Fahrziel Schongau-West, nicht über Peiting zu fahren, sondern die Umgehung zu nutzen und erst an der Abfahrt Schongau-West in die Lechstadt einzubiegen.

-Wenn die Baufirma Zeit hat, wird losgelegt – da kann dann auch das staatliche Bauamt überrascht werden. Bereits gestern sollten die Arbeiten für zwei Querungshilfen an der Bahnhofstraße beginnen. Zuerst wird die südliche Verkehrsinsel gebaut, die in der leichten Kurve am Buchenweg künftig das Überqueren erleichtern soll, anschließend wenige Meter nördlich die Querung kurz hinter der Lidl-Einfahrt. Sperrungen seien dort nicht notwendig, aber die Straße wird natürlich verengt und die Geschwindigkeit muss gedrosselt werden, heißt es vom Bauamt. Vor allem für Fußgänger ergeben sich in der Bauzeit zum Teil weite Umwege, die alle ausgeschildert sind und dem jeweiligen Baufortschritt angepasst werden.

-Der Austausch der Verkehrsampeln an der Bahnhofstraße soll bald auf Hochtouren weiterlaufen. An der Münzstraße stehen bereits Behelfsampeln, dort sollen die Arbeiten verstärkt weitergehen – denn es drängt die Zeit. Bis Ende April sollte das Staatliche Bauamt dort fertig sein, um eine flüssige Aus- und Einfahrt zur Altstadt zu gewährleisten. Denn im Mai will die Stadt denLechberg sanieren, der fällt dann zeitweise als wichtiger Altstadt-Zubringer aus. Kommende Woche ist Submission, heißt es aus dem städtischen Bauamt, man hoffe, eine passende Baufirma für die teils komplizierten Arbeiten zu finden, die nicht nur preislich im Rahmen bleibt, sondern auch zeitnah anfangen kann.

-Nur kleine Behinderungen gibt es aktuell am Plantsch, wo die Arbeiten an derHol- und Bringzone bereits gut voranschreiten. Dort sollen die Arbeiten auch in einigen Wochen abgeschlossen sein.

-Ebenfalls ohne große Auswirkung für Verkehrsteilnehmer ist eine weitere Baumaßnahme, die in den Osterferien startet: Der Fußweg von Gustav Klein zur Marktoberdorfer Straße wird zwei Wochen lang voll gesperrt, weil dort die Tiefbauarbeiten für die überdachten Radlständer angegangen werden. Die sollen Mitte April aufgestellt werden. Boris Forstner

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