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Mit Handzetteln wirbt die Schongauerin Sylvia Rexa für die Teilnahme am Garagenflohmarkt.

In der Schongauer Lechvorstadt

Flohmarkt soll Nachbarschaft fördern

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Einen gemeinsamen Garagenflohmarkt möchte die Schongauerin Sylvia Rexa am 22. September in ihrem Viertel auf die Beine stellen. Es geht vor allem um das Fördern einer netten und guten Nachbarschaft.

Schongau –  Bereits im Juli ist Sylvia Rexa, die im Ulmenweg in der Lechvorstadt wohnt, aktiv geworden und hatte in der Nachbarschaft einen Grillabend organisiert. Unter dem Motto „BringMitGrillen“ machte sie per Aushang in den umliegenden Mehrfamilienhäusern auf die Aktion aufmerksam – und hatte Erfolg. „Die Resonanz war zwar nicht überwältigend, aber das Feedback mutmachend“, erinnert sich die 56-jährige Schongauerin. Manche hätten wegen Parallelveranstaltungen abgesagt, aber diejenigen, die da waren, hätten Gefallen am Kennenlernen gehabt.

Schon seit geraumer Zeit machte sich die Schongauerin Gedanken darüber, wie man die Nachbarschaft in den Wohnblöcken aus den 60er Jahren im Ulmenweg und an der Rösenaustraße verbessern könne bzw. zu manchem Bewohner, den man nicht kenne, erst einmal zarte Bande knüpfen könne. Rexa erinnerte sich an ihre Zeit mit junger Familie in Würzburg zurück. Dort hatten sie und ihr Mann das ähnlich gehalten, um die Nachbarschaft kennenzulernen und Kontakte aufzubauen: Gemeinsame Treffen im Hof, Kindergeburtstage im Partykeller.

Selbst als Stadtführerin in Schongau unterwegs, erzählt sie im Gewand der historischen Person Anna Gerberin auch über die unterschiedlichen Leute, die damals in der Lechvorstadt Tür an Tür gewohnt haben, vom angesehenen Bürger bis zum verarmten Mütterlein. „Auch heute ist das Leben dort sehr bunt“, so Rexa. „Zogen einst junge Familien und Alleinstehende ein, die sich größtenteils kannten und so Gemeinschaft lebten, sind heute Fluktuation, Rückzug ins Privatleben und eine lockere Beziehung zur Hausordnung als Hemmnisse zu einer gelebten, konfliktarmen Nachbarschaft auszumachen.“ Einfach ausgedrückt: Es gibt zu viele Barrieren, sodass man nicht mal eben schnell zum Nachbarn geht und sich das fehlende Ei zum Backen ausleiht. Aber genau diese persönlichen Kontakte zwischen den Nachbarn, die auch das Finden von Abmachungen und Kompromissen erleichtern, könnten solche Aktionen wie der Garagenflohmarkt anbahnen, so ihr Wunsch.

Am Samstag, 22. September, will sie nun ihre Idee eines Garagenflohmarktes umsetzen. „Wir haben einen Hof mit 18 Garagen, da wäre wetterunabhängig ein Erfolg vorstellbar“, so Rexa. In der direkten Nachbarschaft stehen drei Häuser mit sechs Parteien, zwei Häuser mit 12 Parteien, insgesamt also 42 Parteien mit ein bis vier Personen. „Alle Mieter können ohne Standgebühr ihre Sachen anbieten“, so die Vorstellung der Schongauerin. „Die Wohnungen sind klein, und es sammelt sich so schnell so viel an. Ganz nebenbei lernt man beim Flohmarkt den Nachbarn kennen und hilft sich gegenseitig aus.“ Wer selbst keine Garage hat, möge sich an einen der Bewohner wenden.

Angeboten werden kann alles – vom Sportzubehör über Bücher und Deko bis hin zu Kleidung für Kinder und Erwachsene. Käufer sind von überallher willkommen. Geöffnet sein sollen die Garagen zwischen 10 und 16 Uhr. Anwohner, die Fragen haben, wenden sich bitte persönlich an Sylvia Rexa.

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