Präsentieren das neue Buch der „Hauswirtschafterei“: (v.l.) Christine Schilcher, Bettina Eder und Silvia Schlögel.
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Präsentieren das neue Buch der „Hauswirtschafterei“: (v.l.) Christine Schilcher, Bettina Eder und Silvia Schlögel.

Viele Rezepte für die stade Zeit

Neues Buch der „Hauswirtschafterei“: Jetzt kann Weihnachten kommen

  • Barbara Schlotterer-Fuchs
    VonBarbara Schlotterer-Fuchs
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Man kennt die Bücher der „Hauswirtschafterei“ eher puristisch, praktisch, mit Ringbindung – eben ganz einfach von der Handhabung für die Köchin. Das neue Werk „Weihnachten in der Hauswirtschafterei“ kommt eher festlich daher: als Hartband mit goldener Schrift.

Landkreis - Für das große Fest wollten es die Damen der „Hauswirtschafterei-Riege“ eher festlich und besonders. „Wir alle lieben Weihnachten, es ist doch die schönste Zeit im Jahr“, sagt Mitautorin Silvia Schlögel. Ein Jahr lang haben die Frauen am neuen Buch gefeilt, getreu dem Motto: Zum schönsten Fest im Jahr darf es nur das Beste sein.

Das neue Weihnachtsbuch trifft ganz sicher den Nerv aller, die ihre Liebsten nicht nur mit toller Deko, sondern auch kulinarisch weihnachtlich verwöhnen. Der Schwerpunkt liegt natürlich auf der Küche – alpenländisch ist angesagt. Gedanklich wandert man beim Backen und Kochen von Südtirol nach Tirol, rüber in die Schweiz und zurück in den süddeutschen Raum.

Von Barbarabrot bis Vanillekipferl

Im Buch finden sich zu vielen Back- und Koch-Rezepten liebevoll zusammengesuchte Anmerkungen – etwa zum Barbarakuchen. Der wurde einstmals gebacken für österreichische Bergleute als „Barbarabrot“. Schließlich war die Heilige Barbara seit jeher die Schutzpatronin der Bergwerksleute. Ein Pfefferkuchenteig, der altes Brauchtum zum Leben erweckt. Dazwischen finden sich immer wieder QR-Codes. Über die gibt es Tipps, damit das Backen besser gelingt.

Nussgebäck und deftiger Aufstrich, ein herzhaft gefüllter Tannenbaum, ein Vanillekipferl-Dessert, ein ganzes Menü: Kein Wunsch bleibt offen. Das ein oder andere Rezept gibt es auch in variantenreich für Fleisch-Liebhaber oder Vegetarier wie etwa die festliche Roulade mit zweierlei Füllung oder in der fleischlosen Wirsing-Variation.

Ein Teig für sieben Sorten Plätzchen

Eine wahre Freude für Kurzentschlossene hingegen, die mit wenig viel erreichen möchten: Sieben auf einen Streich – ein Plätzchenteig, der sich nicht nur fix zubereiten lässt, sondern der für sieben Sorten Plätzchen herhält.

Und weil Weihnachten eben etwas ganz Besonderes ist, so finden sich auch im neuen Werk ganz besondere Themen, für die man vielleicht besonders in der staden Zeit die Muse findet: Wie beizt man eigentlich einen Saibling selbst? Wie wurstet man seine eigene Bratwurst? Alles kann, nichts muss. Ein Werk für Genießer, Vegetarier, Freunde der Fleischeslust, Gourmets, Liebhaber der einfachen Küche. Also: Nichts wie ran an das neue Buch.

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