Ostbahnhof für alle S-Bahnen gesperrt: Das müssen Sie jetzt wissen

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Die lästigen Aufpflasterungen in der Karmeliterstraße (Bild links unten) sollen ausgebaut und durch Asphalt ersetzt werden, dafür soll der Übergang barrierefrei werden – möglicherweise aber weiter südlich, am Eingang zum Pflegeheim.

Bauausschuss Schongau

Karmeliterstraße: Verkehr soll leiser werden

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Jedes Frühjahr kontrolliert der städtische Bauhof alle Straßen im Stadtgebiet auf Schäden, die dann im Herbst behoben werden. Dieses Mal stehen nur kleinere Maßnahmen an – nur in der Karmeliterstraße könnten sich größere Umbauten ergeben.

Schongau – Die sogenannten Aufpflasterungen in der Karmeliterstraße, die für eine langsamere Fahrweise sorgen sollen, sind für viele ein Ärgernis: Für die Anwohner, die sich über den Lärm beklagen, und für die Stadt, weil das Pflaster vor allem im Kreuzungsbereich durch die Reifen-Drehbewegungen schneller sanierungsbedürftig ist als der Asphalt. Die Heiliggeistspital-Stiftung habe bereits angeregt, die Querungen aus Lärmschutzgründen zurückzubauen, sagte Stadtbauamts-Mitarbeiter Martin Blockhaus im Bauausschuss. Das wolle man angehen. „Auch die Markierungen am Zebrastreifen nahe des Pflegeheims lassen sich dort nicht dauerhaft aufbringen, wir haben schon vieles probiert“, klagte Blockhaus. Er schlug vor, wenn dort sowieso Hand angelegt wird, den Übergang gleich barrierefrei auszubauen.

Paul Huber (CSU) ist „heilfroh, dass das kommt“. Er hatte noch einen Verbesserungsvorschlag zur Hand: Der Übergang am Pflegeheim, der jetzt direkt an der Kreuzung zur Weinstraße platziert ist, könnte etwas weiter südlich zum eigentlichen Ausgang des Heims verschoben werden. Zudem hat die Stadt zwei Verengungen geplant, um die Geschwindigkeit zu dämpfen. Eine ist direkt vor der Heiliggeistkirche geplant, die andere auf Höhe des Baums vor dem Heim nahe der Einfahrt zur Rentamtstraße. „Wir werden das noch mit der Behindertenbeauftragten absprechen und mit Feuerwehr und Rettungsdienst abstimmen“, sagte Blockhaus. Für alle Maßnahmen erhielt er von den Stadträten ein einstimmiges Votum. Für den Rückbau der Pflasterbereiche und den neuen barrierefreien Übergang hat Blockhaus 26 000 Euro angesetzt.

Weniger aufwändig sind die weiteren geplanten Maßnahmen. So müsse dringend derFußweg am Rathaus auf der Süd- und Westseite saniert werden. Weil der Oberbau nicht mehr frostsicher ist, hatten sich vergangenen Winter während einer Kältephase die Gehwegplatten aufgestellt, der Weg musste aus Sicherheitsgründen zeitweise gesperrt werden. Blockhaus hatte zwei Varianten parat: Die eine wäre, nichts zu tun, bis die Weinstraße in einigen Jahren saniert wird und den Weg notfalls bei extremem Frost erneut zu sperren. „Das kann nicht sein“, sagte Michael Eberle (CSU), weshalb Variante zwei mit der rund 16 000 Euro teuren Sanierung zum Tragen kommt.

In der Kreuzeckstraße im Forchet sind es ebenfalls Aufpflasterungen, die Sorgen machen und zurückgebaut werden sollen (11 000 Euro). In der Weidenstraße undBeethovenstraße geht es um dasselbe Problem, nämlich dass Bäume mit ihrer Wurzelbildung den Asphalt am Gehwweg durchbrechen und so für Stolpergefahr bei Fußgängern sorgen. deshalb sollen die Bäume gefällt, jeweils ein Ersatzbaum gepflanzt und der schadhafte Bereich saniert werden, was insgesamt 20 000 Euro kostet. Auch das wurde einstimmig beschlossen.

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