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Zum Einstand gab es Bilderbücher von Bürgermeister Falk Sluyterman: Von links Birgit Risse, Carolin Hohenmüller, Brigitte Pust, Christine Keim, Diana Luchsbacher und Devani Mahner.

Neue Räume offiziell eingeweiht

KimBa feiert seine neuen Räume in Schongau

Die Tagesmüttergemeinschaft KimBa – Kinder mit Betreuungsanspruch – ist den Kinderschuhen längst entwachsen. Zum Jahresbeginn konnten die neuen Räume an der Lidlstraße 5 in der Altstadt bezogen werden, jetzt wurden sie feierlich eingeweiht. „Wir wollten erst einmal abwarten, ob sie auch durchhalten“, hieß es laut Birgit Risse einst von Seiten der Verwaltung.

Schongau – Durchgehalten haben die Initiatorinnen von KimBa mit Bravour: Seit Januar 2014 ist der im November 2012 gegründete Verein offiziell anerkannte Großtagespflege und erhält Fördergelder nach dem Bayerischen Kinderbildungs- und -betreuungsgesetz. Die Initiatorinnen haben sich mit Energie und Tatkraft eine Arbeitsstelle geschaffen und das Betreuungsangebot in Schongau.

„Der Bedarf an Betreuungsangeboten für Kinder unter drei Jahren ist groß“, hatte Birgit Risse einst festgestellt und mit Carolin Hohenmüller und Christine Keim den Verein ins Leben gerufen. Die Zeiten, als man sich in Privaträumen traf, waren schnell vorbei, und auch die beengten Räumlichkeiten in der Kanzleistraße sind Vergangenheit.

Seit Januar verfügt KimBa an der Lidlstraße über einen großen Gruppenraum, einen Ruheraum und einen Hausaufgabenraum samt kleinem Garten und eigener Küche, wo das Mittagessen frisch zubereitet wird. KimBa bietet flexible und somit familienorientierte Betreuung für maximal zehn Kinder ab dem ersten Lebensjahr. Belegungszeiten können ab 10 Wochenstunden für Kleinkinder und fünf Stunden für Schulkinder gebucht werden.

„Für die Plätze gibt es inzwischen eine lange Warteliste“, weiß Carolin Hohenmüller. Angefangen hatte man einst mit zwei Kindern. Die Öffnungszeiten von Montag bis Donnerstag von 7.45 bis 15 Uhr wurden mit dem Umzug um eine Spielgruppe am Freitag erweitert.

Aufgestockt worden ist auch das Team von KimBa. Zwei Sozialpädagoginnen und vier ausgebildete Tagesmütter teilen sich die Betreuung. Für den Umzug in die neuen Räume wurde die Küche neugestaltet, die Bäder kindgerecht umgebaut.

Bürgermeister Falk Sluyterman überreichte im Namen der Stadt zum Einstand einige Bilderbücher und wies auf die vielen Firmen hin, die sichn mit Sponsoring an der Einrichtung beteiligt haben. Dem Verein bescheinigte er eine „Erfolgsgeschichte“ und wünschte, dass die Einrichtung lange Zeit Bestand haben möge. Dass sich Kinder und Eltern bei KimBa gut aufgehoben fühlen, konnte man an der großen Besucherzahl ablesen, die bei Sekt und Fingerfood-Buffet die Eröffnung feierte. 

Ursula Fröhlich

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