+
Glückliche Eltern: Sabrina und Jens Ullmann mit dem sechsjährigen Benjamin, der stolz den kleinen Samuel in den Händen hält.

Krankenhaus Schongau

Neujahrsbaby Samuel kam am errechneten Termin

  • schließen

Der Neujahrstag verlief ruhig bei Familie Ullmann aus Forst. Obwohl der 1. Januar tatsächlich der errechnete Geburtstermin des kleinen Samuel war, tat sich lange nichts bei Mama Sabrina (35). Doch am Abend, als keiner mehr damit rechnete, wurde es turbulent.

Schongau/Forst –  „Um 21 Uhr ist die Fruchtblase geplatzt, und als wir im Krankenhaus Schongau angerufen hatten, hieß es, wir sollen auf jeden Fall vorbeikommen“, erzählt Sabrina Ullmann. Ein guter Rat: Nach der Ankunft gute 20 Minuten später „ging es ganz flott“, bereits um 22.12 Uhr hielten sie und Ehemann Jens (38) den 52 Zentimeter großen und 3165 Gramm schweren Samuel in den Händen. 

Ihr erstes Kind heißt Benjamin, jetzt ein Samuel – der Faible für biblische Vornamen ist offensichtlich. Aber das war bei der Namenswahl nicht entscheidend, sondern die Bedeutung: „Zum einen wollten wir einen nicht alltäglichen Vornamen, zum anderen bedeutet Samuel ,Geschenk Gottes‘, und das ist er für uns auch“, sagt die glückliche Mutter. Denn der „große Zeitabstand“ zwischen den beiden Söhnen war nicht geplant. Doch hat es mit der erneuten Schwangerschaft lange nicht geklappt. „Wir hatten gar nicht mehr damit gerechnet und uns schon darauf eingestellt, dass wir eine kleine Familie bleiben. Deshalb passt der Name perfekt“, sagt die 35-Jährige.

Nach der langen Wartezeit verlief die Schwangerschaft völlig problemlos, sagt Sabrina Ullmann, die bei der Sparkasse Oberland in Weilheim arbeitet. Ehemann Jens, von Beruf Schreiner beim Peißenberger Möbelhaus Palmberger, hat gleich einen Monat Elternzeit und kann Frau und Kinder bestens umsorgen. Benjamin kam vor sechs Jahren noch im Weilheimer Krankenhaus zur Welt, wo auch Samuel ursprünglich geboren werden sollte. Doch nach der Schließung der Geburtshilfe mussten sich die Ullmanns umorientieren, schauten sich die Schongauer Geburtshilfe an – und waren begeistert: „Es ist richtig schön hier, die Mitarbeiter, die Atmosphäre – es hat alles gepasst. Wir wären auch hergekommen, wenn Weilheim noch offen gehabt hätte“, sagt Sabrina Ullmann.

Die Beliebtheit der Schongauer Geburtshilfe spiegelt sich auch in Zahlen wider. Vergangenes Jahr wurden im örtlichen Krankenhaus 462 Kinder geboren, 216 Mädchen und erstaunliche 246 Buben. Das waren insgesamt fast zehn Prozent mehr als 2016, sagt Isa Berndt, Sprecherin der Krankenhaus GmbH. „Damit setzt sich der positive Trend der vergangenen Jahre fort.“

Erfreulich niedrig sei die Kaiserschnittrate, die in der Schongauer Klinik mit 24,8 Prozent deutlich unter dem Bundesschnitt von rund 33 Prozent liege. Die Lieblingsnamen der Eltern für ihre Neugeborenen lauteten 2017 Hanna und Johanna sowie Hannes und Johannes. Aber auch Anna und Luisa und Noah und Luis waren sehr beliebt, so Berndt. Eher ungewöhnliche Vornamen lauteten Genovefa, Feline und Zoe bei den Mädchen sowie Casper und Lazeros bei den Buben. 

Auch interessant

Mehr zum Thema

Meistgelesene Artikel

Bauarbeiten bei der Bahn
Der Zugverkehr zwischen Schongau und Peiting ist zur Zeit bekanntlich unterbrochen. Grund sind Gleisbauarbeiten auf der Strecke.
Bauarbeiten bei der Bahn
Erst Entwurf, dann Bushäuschen
Rott bekommt ein neues Bushäuschen. Im Gemeinderat wurde intensiv über das Aussehen des Häuschens diskutiert.
Erst Entwurf, dann Bushäuschen
Polizei findet Chrysler mitten auf Kreisverkehr-Hügel - vom Fahrer fehlt jede Spur
Einen kuriosen „Parkplatz“ hat sich ein Autofahrer in Landsberg am Lech gesucht: Die Polizei fand den Chrysler mitten auf einem Kreisverkehr-Hügel. Der Fahrer war nicht …
Polizei findet Chrysler mitten auf Kreisverkehr-Hügel - vom Fahrer fehlt jede Spur
Gute Konjunktur half Rottenbuch
Das tat gut: Die Gemeinde Rottenbuch hatte 2017 mehr Geld zur Verfügung als geplant. Möglich machte das die brummende Konjunktur. Trotzdem musste tief in die Rücklagen …
Gute Konjunktur half Rottenbuch

Kommentare