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Starkes Team: Die Führungsmannschaft der Jungen Union Weilheim-Schongau mit ihrem Vorsitzenden Nick Lisson (Mitte).

Kreisverband der Jungen Union

Nick Lisson macht’s zum vierten Mal

Bei der Kreismitgliederversammlung der Jungen Union Weilheim-Schongau ist Nick Lisson (31) aus Penzberg zum mittlerweile vierten Mal in Folge wieder einstimmig zum Kreisvorsitzenden gewählt worden. Er konnte alle 38 Stimmen auf sich vereinigen.

Weilheim-Schongau – Seine Stellvertreter sind erneut Franziska Weiß (Wielenbach), Melanie Attenberger (Peißenberg), Matthias Leis (Eberfing) und Claudia Strobl (Schongau). Josef Guggemos aus Wessobrunn wurde erneut zum Kassier berufen. Künftige Schriftführer sind Julius Ferg aus Wessobrunn und Ludwig Betz aus Polling.

In Lissons Arbeitsbericht ging es fast ausschließlich um die Landesversammlung der Jungen Union Bayern, die im vergangenen Jahr zum ersten Mal im Landkreis stattgefunden hat. Ein einmaliges Ereignis, dass sich ein Kreisverband rechnerisch nur alle 90 Jahre „holen“ kann. 400 Delegierte und Gäste aus dem ganzen Freistaat waren nach Penzberg in die Wellenbadhalle gekommen, um über Europa, Deutschland und Bayern zu diskutieren. Zu den Hauptrednern gehörte Bayerns Finanzminister Markus Söder, der Bundesminister für Verkehr und Digitale Infrastruktur Alexander Dobrindt und CSU Generalsekretär Andreas Scheuer. „Ohne die tatkräftige Mitarbeit aller Ortsverbände hätte der Kreisverband niemals ein so guter Gastgeber sein können“, sagte Lisson. „Aus allen Ecken des Freistaates hören wir noch heute Lob für diese Landesversammlung.“

Aktuell hat die Junge Union Weilheim-Schongau 215 Mitglieder in den acht Ortsverbänden Weilheim, Schongau, Penzberg-Seeshaupt, Peiting, Polling-Etting-Oderding, Peißenberg, Böbing und Iffeldorf. Davon sind 156 männlich und 59 weiblich, das durchschnittliche JU-Mitglied ist 27,4 Jahre alt und bleibt neun Jahre lang Mitglied in der JU.

„Wir haben in den nächsten beiden Jahren viel zu tun. Zum einen legen wir den Grundstein für die Kommunalwahlen 2020“, sagte Lisson mit Blick nach vorne. Ein weiteres Thema sei die Konsolidierung des Mitgliederbestandes.

Außerdem soll in den nächsten beiden Jahren in allen Gemeinden im Landkreis Weilheim-Schongau das Einheimischen-Modell zu etablieren, um jungen Familien das Bauen oder den Kauf einer Wohnung zu ermöglichen. „Die meisten können das bei den aktuellen Immobilienpreisen niemals bezahlen. Da ist es schon ein Unterschied ob ich für den Quadratmeter Bauland 600 Euro bezahle, was im Landkreis durchaus üblich ist, oder ob ich im Einheimischen-Modell den Quadratmeter für die Hälfte bekomme“, so Lisson abschließend.

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