Den Kürbiskopf-Wettbewerb wird es auch in diesem Jahr geben, die beliebte Hexennacht leider nicht.
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Den Kürbiskopf-Wettbewerb wird es auch in diesem Jahr geben, die beliebte Hexennacht leider nicht.

Halloween in Schongau

Kürbis-Wettbewerb ja, Hexennacht nein

Halloween-Fans aufgepasst: Auch heuer wird wieder der schönste Kürbiskopf gesucht. Und dieses Mal kann man die orangefarbenen Kunstwerke sogar eine ganze Woche lang bewundern, und sich dann für den Schönsten entscheiden.

Schongau – Der guten Nachricht des Kürbis-Wettbewerbs geht leider eine schlechte Nachricht voraus: Auch heuer wird es keine Hexennacht geben. „Wir wollten keine Einzäunung des Geländes“, erklärt Maria Mader von der Werbegemeinschaft Altstadt. Das würde dem Flair der Hexennacht den Charme nehmen. Und eben diese Einzäunung wäre zum idealen Zeitpunkt der Planung und Vorbereitung fest vorgeschrieben gewesen.

„Es hängt sehr viel Arbeit in so einer Hexennacht“, führt Mader weiter aus: „Unter anderem müssen eine Bühne und Bands organisiert werden, ebenso wie Straßensperrungen, Stadtführungen und andere Attraktionen.“ Auch die Verpflegung mit Schmankerln in den einzelnen Geschäften sei derzeit nicht erlaubt. Alles in allem wäre es keine Hexennacht, wie sie sich die Organisatoren und auch die Gäste wünschen würden. „Uns tut das sehr leid, wir hätten sie gern durchgeführt, aber so hätte die Hexennacht keinen Zauber. Lieber machen wir sie nächstes Jahr wieder, und dafür gescheit.“

Ausstellung der Kunstwerke im „Weibsdeifi-Markt“

Was allerdings veranstaltet werden kann, ist der Kürbiskopf-Wettbewerb. „Wir haben im Weibsdeifi-Markt so viele große Schaufenster, die bieten sich geradezu dafür an“, freut sich Beatrice Amberg von der Gruppe „Schongau belebt“ darüber, dass das Event auch heuer über die Bühne gehen kann. Und so funktioniert’s in diesem Jahr: Kleine und große Künstler können ihr Werk am Freitag, 29. Oktober, zwischen 17 und 18 Uhr im Weibsdeifi-Markt in Schongau (Münzstraße 9) abgeben. „Ohne Anmeldung“, betont Amberg. Dort werden sie dann sieben Tage lang in den Schaufenstern ausgestellt.

Im Markt selbst und in den teilnehmenden Geschäften liegen dann Abstimmzettel bereit, die bis zum 6. November um 15 Uhr bei „Royal Döner & Pizza“ (ebenfalls in der Münzstraße 9) abgegeben werden können. „Wir hoffen, damit auch Menschen zum Flanieren in Schongaus gute Stube zu locken“, wünscht sich die Organisatorin. Und sie hofft natürlich auf viele Künstler, die ihre schönen Kürbisköpfe bringen.

Noch originelle Preis-Spenden für den schönsten Kürbiskopf gesucht

An diese hat Amberg noch eine Empfehlung: „Da die Kürbisse eine Woche lang im Innenraum stehen, sollten sie ein wenig haltbar gemacht werden.“ Beispielsweise kann das mit einer Küchenrolle abgetrocknete Fruchtfleisch mit Haarspray oder Vaseline behandelt werden.

Die Preisverleihung findet am Samstag, 6. November, um 17 Uhr auf dem Marienplatz statt. „Es würde uns von ,Schongau belebt’ sehr freuen, wenn der eine oder andere noch einen kreativen oder originellen Preis spenden würde“, ruft Amberg auf. Oder, wie ein Halloween-Spruch lautet: „Klapper, klapper, Knochenmann, Totenkopf und Geisterkram, Kürbisfratze, Hexenhut – gib was, dann wird alles gut.“ Christine Wölfle

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