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Der Mix aus House und Charts von DJ FLO kam im Schlabber Five gut an.

Lange Musiknacht in Schongau

1500 Besucher rocken bei „Sound in the City“

Bestens organisiert und mit einer abwechslungsreichen Musikmischung präsentierte sich am Samstagabend „Sound in the City“. Trotz schlechten Wetters waren rund 1500 Musikbegeisterte rund um die Altstadt unterwegs.

Schongau Feucht und kalt zeigte sich das Wetter, vor allem die außerhalb des Stadtkerns gelegenen Kneipen hatten besuchermäßig dadurch das Nachsehen – obwohl ein Shuttlebus regelmäßig die Gäste von einem Ort zum anderen transportierte. Beim Lechwirt, wo Milica Todorovic mit Ausnahme-Stimme brillierte, im Bistro Valentin, wo die Red Cap Cats für Stimmung sorgten, und bei Charlys Band im Brauhaus war die Besucherzahl zumindest zu Beginn des Abends überschaubar. Lediglich in der Musikkneipe Eulenspiegel, wo die Lokalmatadoren Mr. MoJoe aufspielten, war die Bude brechend voll. „Ich bin heute sehr zufrieden. Es ist ein Kommen und gehen von lauter netten Gästen“, freute sich Wirtin Inge Pfettrisch.

Besonders gut fand sie es, dass in diesem Jahr der Bus ihr Lokal ansteuerte. Der hätte allerdings noch besser ausgenutzt sein können. „Manche Fahrten waren schlecht belegt“, so Busfahrer Peter Wohlgemuth, der für eine Runde um die Altstadt etwa 25 Minuten unterwegs war.

In der Altstadt wechselten trotz der widrigen Wetterbedingungen zahlreiche Besucher-Grüppchen zwischen den Lokalitäten hin und her. Die waren aber durchaus unterschiedlich besucht. Richtig voll war es im Löwenhof, wo „Duisty Fruitbar“ auf der Bühne stand und bei den „Musikertieren“ in der Blauen Traube. „Wir haben um 20 Uhr angefangen und von da an war es voll. Sound in the City hat voll eingeschlagen“, strahlte Wirt Maximilian Diegruber.

„Sound in the City“: Die neue Musiknacht in Bildern

Auch ein paar Häuser weiter im Bistro Gleich bei „Dentler und Dziallas“ war gegen 23 Uhr die Bude voll. „Anfangs war nicht soviel los, aber jetzt ist es gut“, gab Gastgeberin Wiki Arifi zu. Die Besucher zeigten sich durchwegs begeistert. „Es ist super abwechslungsreich und meiner Meinung nach auch sehr gut organisiert“, meinte Sandra Marsch, die eigens aus Starnberg zum Schongauer Musikevent angereist war.

„Super, dass das jemand in die Hand genommen hat!“, war auch die Meinung von Martina Clarke aus Schongau. Die Weinstube, das Café Müller und der Huterer, die sie im Laufe des Abends besucht hatte, waren alle gut gefüllt. „Mir hat es bis jetzt am besten beim Lechwirt und im Restaurant Olympia gefallen. Bei der griechischen Band Ihoromata kam Urlaubsstimmung auf“, erzählte der Schongauer Dimitrios Veligradis.

Tatsache war, dass gerade in den Restaurants viele Besucher die Gelegenheit nutzten, bei Live-Musik zum Essen zu gehen. Obwohl im Olympia auch ausgelassen getanzt wurde. Genauso wie im Ballenhaus, wo gleich zwei hochkarätige Bands aufspielten. Im Saal heizten „Live Time“ den Tanzbegeisterten ein, einen Stock tiefer gaben „Takeoff“ bei vollem Haus alles. Etwas cooler ging es im Lagerhaus zu, wo die elfköpfige Band „stabil“ Funk und Soul tief und dreckig präsentierte. Und wer den Abend gemütlicher angehen wollte, war im Opatija Grill bei „Wellenstürmer“ oder in der Weinstube bei „Fux Solo“ gut aufgehoben, wo es zu aktuellen Popsongs viel gute Laune gab.

Richtig rund ging es im „Schlabber Five“, wo auf engstem Raum DJ Flo mit heißen Scheiben aufwartete. Und bei der Afterparty im Moritz, wo DJ Bentastic auflegte, wurde es erst in den frühen Morgenstunden richtig voll. Resümee des ersten Sound in the City: Gut organisiert, begeisterte Besucher und bezüglich der musikalischen Auswahl sicher die beste Musiknacht überhaupt. Lediglich das Wetter hätte besser sein können. Aber das mussten die Organisatoren ja dem Zufall überlassen.

Ursula Fröhlich

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