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Mahnwache Fukushima am Marienplatz: Die Teilnehmer rund um Organisatorin Linda Kutsche (ganz links) machen sich dafür stark, dass Gundremmingen komplett vom Netz geht.

Mahnwache Fukushima

„Anfangen, etwas zu tun“

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Zum sechsten Mal jährte sich nun die Atomkatastrophe in Fukushima, am Montagabend trafen sich am Schongauer Marienplatz Teilnehmer zu einer Mahnwache. Sie fordern auch, dass das AKW Gundremmingen komplett stillgelegt wird.

Schongau– „Wir sind hier, weil Fukushima ein bisschen in Vergessenheit geraten ist durch die vielen anderen politischen Themen, aber es betrifft uns hier und auch in Deutschland.“ So fasste es Linda Kutsche zusammen, die die Mahnwache organisiert hatte. Aufmerksam machen wollte die Gruppe auf das AKW Gundremmingen, das baugleich ist mit Fukushima, Typ Siedewasserreaktor. Ende des Jahres soll Block B vom Netz gehen. „Doch wer B sagt, muss auch C sagen“, so die Peitinger Erzieherin, die sich dafür stark macht, dass beide Reaktoren stillgelegt werden. „Gundremmingen erfüllt die Sicherheitsbestimmungen bereits seit 2011 nicht mehr“, so Kutsche. Gemeinsam gedachte man nicht nur den Opfern der Atomkatastrophe, sondern warb dafür, erneuerbare Energien zu unterstützen. Kutsche: „Irgendjemand muss anfangen, etwas zu tun, wir müssen rausgehen. Wenn nur alle in der Wohnung rumsitzen, passiert nichts.“

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