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Elvan, der Künstler an der Zuckerwattemaschine, ist an diesem Tag in Schongau der Freund aller Kinder.

Bummel durch die Altstadt

Marktsonntag in Schongau: Von Zuckerwatte bis Bambusfasersocken

Viel Auswahl gab es beim Schongauer Marktsonntag. Das Angebot reichte von Bambusfasersocken bis hin zu Zuckerwatte. Für Unschlüssige gab es Empfehlungen.

Schongau – An diesem Marktsonntag ist auf alle Fälle Elvan der große Liebling aller Kinder. Sein Stand mit Süßigkeiten wird den ganzen Tag über belagert. Vor allem faszinierend zuzusehen, wie geschickt Elvan die beliebte Zuckerwatte um die Holzstäbchen wickelt. Da schlägt so manches Kinderherz höher, wenn der Zuckerbäcker am Ende sein Kunstwerk überreicht.

„Nicht nur trinken, essen, haschen, viel gesünder ist’s, meine Kirschen zu naschen“, preist Markus lautstark seine Früchte an. Badische Herzkirschen oder doch lieber die saftig süßen Aprikosen, ist an seinem Stand die große Frage.

Marktsonntag in Schongau: Empfehlungen für die unschlüssige Kundschaft

Wer unschlüssig ist, dem empfiehlt Markus seine Kirschen-Aprikosen Kombination. „Vier Aprikosen und zwei Hände voll Kirschen“, so seine Maßeinheit. Einige Nummern größer bei der Konkurrenz.

Ganze „Vitaminkörbe“ bietet Enissa für 20 Euro beim Jahrmarkt an. Die Kundschaft zögert. Wer soll diese Menge auf die Schnelle vertilgen, ist die große Frage.

Marktsonntag in Schongau: Für jeden etwas dabei

Auf jede Frage eine Antwort hat Gärtner Elmar aus Wilpoldsried. Er gehört mit seinem Stand an Gemüsepflänzchen schon zum Schongauer Stadtbild. Auf alle Fälle beim Freitagsmarkt und jetzt am Sonntag. Die Kunden schätzen ihn. Alles frisch und gut sortiert. Hier greift auch Siglinde zu. „Habe keine Ahnung was es ist, aber schaut nett aus“, so ihr Kommentar. Elmar hat die Antwort: Es sind Angelonien.

Auch wenn an diesem Sonntag die Standreihen sehr übersichtlich angeordnet sind: „A bisserl was geht immer“, so auch bei Franz. Er verwöhnt seine Kunden mit den deftigen Bratwürsten. Die locken auch den Böbinger Bürgermeister samt Gattin in die Lechstadt. Denn nach der Bratwurst ist noch ein Eisbecher angesagt. Wie gesagt: „A bisserl was geht immer.“

HANS-HELMUT HEROLD

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