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Immer an Flüssen entlang führt der neue Vier-Sterne-Radweg in Oberbayern.

Messe Freizeit und Reisen in München 

Werbung für Viersterne-Radweg und Henkerstochter

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Der Tourismusverband Pfaffenwinkel rührt auf der Messe Freizeit und Reisen in München ganz groß die Werbetrommel – und zwar für den ersten Viersterne-Radweg in Oberbayern. Der Weg ist 202 Kilometer lang und führt an Ammer und Amper entlang durch sechs oberbayerische Landkreise. Auch die Henkerstochter wird auf der „f.re.e“ beworben.

Schongau – Andreas Schmid, stellvertretender Geschäftsführer des Tourismusverbands Pfaffenwinkel mit Sitz in Schongau, freut sich, dass nach fünf langen Jahren, viel Arbeit und einigen Hürden, das Projekt Viersterne-Radweg rechtzeitig zur Freizeitmesse vom 20. bis 24. Februar in München zertifiziert werden konnte. „Von Oberammergau bis Moosburg, wo die Amper in die Isar mündet, können die Radler nun weitgehend am Fluss entlangfahren, und fast ein Drittel der Strecke liegt im Landkreis Weilheim-Schongau“, freut sich Schmid. „Es war schwierig, weil sechs Landkreise beteiligt sind“, so Schmid, die Ammerlandkreise Garmisch-Partenkirchen, Weilheim-Schongau und Landsberg sowie die Amper-Landkreise Dachau, Freising und Fürstenfeldbruck.

„Ein Flussradweg macht nur Sinn, wenn der Weg wirklich weitgehend am Fluss entlangführt“, erklärt Schmid. Um den Weg zu realisieren, hat man also einen Teil des bereits bestehenden Radweges verlegt, speziell im hiesigen Landkreis: Zwischen Peiting-Süd und Peißenberg geht es nun direkt runter in die Schnalz. „Ein wunderschönes Stück“, wie Schmid findet, nur kommen die Radler nun nicht mehr durch Hohenpeißenberg.

Auch der Online-Auftritt kann sich sehen lassen: Unter www.ammer-amper-radweg.com hat man alle wichtigen Infos auf einen Blick, GPS-Daten zum Download inklusive. Der neue Radweg ist nicht nur für diejenigen lohnenswert, die eine mehrtägige Tour machen wollen – und in einer der Bed & Bike-Unterkünfte übernachten. Auch wer nur einen Tagesausflug plant, kann die einzelnen Etappen Stück für Stück abklappern und mit der Bahn oder der S-Bahn zurückfahren. „Das ist ideal“, so Schmid.

Der Streckenverlauf an sich bietet dann auch noch etwas: „Der große Vorteil ist, von Süd nach Nord geht es immer bergab, wer es sportlich will, fährt von Nord nach Süd.“

Dennoch fiel man bei der ersten Zertifizierung beim Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club (ADFC) durch – die Beschilderung in einem der Landkreise – Freising –, war nicht regelkonform. Aber jetzt passt alles – es gibt eine einheitliche, neue Beschilderung, und die Zertifizierung kommt pünktlich zur Messe.

Landrätin Andrea Jochner-Weiß wird als Vorsitzende des Tourismusverbandes Pfaffenwinkel ebenfalls in München bei der Übergabe anwesend sein – am Mittwoch, 20. Februar, Halle A4 auf der BR-Showbühne (13.20-13.30 Uhr).

Diese Bühne steht im Mittelpunkt des gemeinsamen Standes der benachbarten Tourismusverbände Weilheim-Schongau, Ammersee-Lech, Tourismusverband Starnberger Fünf-Seen-Land, der Tölzer Land Tourismus, Tourismusverband Ammergauer Alpen und des großen Tourismusverbandes Oberbayern München (TOM). „Jeder darf diese Bühne bespielen, das ist ein zusätzliches Zuckerl“, so Schmid.

Werbung für das Henkerstochter-Schauspiel machen die Schauspieler des Schongauer Theatervereins Treibhaus vom 20. bis 24. Februar auf der Freizeit- und Reisemesse „fr.e.e“ in München.

Bespielen ist da ein wunderbares Stichwort, denn dies werden im wahrsten Sinne des Wortes die Schauspieler des Schongauer Vereins Treibhaus tun: Am Freitag, 22. Februar, können die Darsteller schon mal vorab das Festspiel „Die Henkerstocher und das Spiel des Todes“ präsentieren. Auf der Showbühne des Bayerischen Rundfunks wollen sie eine Szene des Festspieles vorführen (17 bis 17.15 Uhr). Außerdem können die Darsteller den ganzen Tag über am Gemeinschaftsstand des Oberbayerischen Alpenvorlandes die Werbetrommel rühren.

Ebenfalls im Rahmen der Freizeitmesse bekommt ein Mitarbeiter des Tourismusverbands Pfaffenwinkel, der Schongauer Andreas Klausmann, die Auszeichnung zum „eCoach“. Er ist Ansprechpartner für alle Verbandsmitglieder, die eine technische Frage haben – etwa zum Reservierungssystem, eine Art verbandseigene Hotline. Er bekommt eine Urkunde von Roland Weigert überreicht. Er ist Staatssekretär im Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.

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