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Frauenpower im Krankenhaus: Nach den Neujahrs-Mädels wurden in Schongau drei weitere Mädchen entbunden

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Von: Sebastian Tauchnitz

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Viel Storchen-Flugverkehr: Drei weitere Babys erblickten kurz nach Neujahr das Licht der Welt: Valerie, Philomena und Amilia. Da freuten sich Kirsten von der Heide (l.) und ihre Kollegin Carolin Walter.
Viel Storchen-Flugverkehr: Drei weitere Babys erblickten kurz nach Neujahr das Licht der Welt: Valerie, Philomena und Amilia. Da freuten sich Kirsten von der Heide (l.) und ihre Kollegin Carolin Walter. © KKH GMBH

Mit Frauenpower ins neue Jahr: Nach den drei Baby-Damen an Neujahr sind in den vergangenen Tagen drei weitere Mädchen im Schongauer Krankenhaus zur Welt gekommen.

Landkreis – Nachdem bereits gleich drei kleine Baby-Damen an Neujahr das Licht der Welt auf der Geburtenstation im Schongauer Krankenhaus erblickten, gesellten sich in den vergangenen Tagen noch drei weitere Mädchen dazu.

Wie Isa Berndt, die Pressesprecherin der Krankenhaus Weilheim-Schongau GmbH, jetzt berichtete, folgten in den nächsten Tagen noch Valerie, Philomena und Amilia. Valerie kam am 3. Januar um 6.05 Uhr zur Welt. Am selben Tag, nur wenige Stunden später, wurde Amilia um 16.52 Uhr geboren. Einen Tag später, am 4. Januar um 5.27 Uhr, folgte Philomena – keine Frage, sie wird später sicher mal eine echte Frühaufsteherin. Somit startet dieses Jahr geburtenstark, wie es letztes Jahr geendet hat.

Geburtszahlen am Krankenhaus steigen jährlich

„Ich bin seit 1989 auf dieser Station tätig. Seit Eröffnung der neuen Station am Krankenhaus Schongau 2015 steigen die Geburtszahlen jährlich. Bei uns herrscht ein gutes Arbeitsklima und das Team ist schon über Jahre beständig“, freut sich Kirsten von der Heide, Stationsleitung der Geburtshilflichen Station, die in der Pressemitteilung zitiert wird.

Wenn das Jahr schon so losgeht, dann dürfte heuer ein neuer Geburtenrekord im Schongauer Krankenhaus durchaus im Bereich des Möglichen liegen. 2021 kamen in Schongau 301 Mädchen und 320 Buben zur Welt – ein Rekord, der auch dringend nötig ist. Denn damit die landkreiseigene Krankenhaus GmbH nicht auf den Kosten für die Geburtenstation sitzen bleibt, ist es nötig, dass hier viele Kinder zur Welt kommen.

Zudem werben die Mitarbeiter darum, dass sich möglichst viele Mütter aus dem Landkreis dafür entscheiden, ihre Kinder in Schongau zur Welt zu bringen. Denn nur, wenn mindestens die Hälfte aller Neugeborenen eines Jahres in Schongau entbunden werden, fließen die Mittel. Damit das klappt, setzen die Mitarbeiter auf liebevolle Betreuung in familiärer Atmosphäre, freundlich und hell eingerichtete Zimmer und einen neuen Kreißsaal.  

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