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Diese 9. Klasse des Schongauer Welfen-Gymnasiums machte in der Mittagspause einen Abstecher zur mobilen Redaktion am Marienplatz.

Mobile SN-Redaktion am Marienplatz

Schongaus schönster Arbeitsplatz

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Für einen Tag hat SN-Redaktionsleiter Boris Forstner seinen Arbeitsplatz auf den Schongauer Mariernplatz verlegt, als Projekt im Rahmen der Literatur- und Medienwoche der VHS. Was er alles erlebt hat:

Schongau – Wunderschön ruhig ist es auf dem Schongauer Marienplatz. Nicht, dass nichts los wäre – auch morgens um 10 Uhr sind schon viele Menschen unterwegs. Aber der fehlende Autoverkehr ist eine Wohltat, wenn man den ganzen Tag zwischen Ballenhaus und Marienbrunnen in der Fußgängerzone verbringt. SN-Redaktionsleiter Boris Forstner hatte im Rahmen der Literatur- und Medientage der VHS seinen Arbeitsplatz ins Freie verlegt und wollte mit den Bürgern ins Gespräch kommen, ihnen zeigen, wie Zeitung produziert wird.

Was schreibt der denn da? VHS-Leiterin Ursula Diesch schaut SN-Redaktionsleiter Boris Forstner über die Schulter, was Rene Repper amüsiert betrachtet.

Bei strahlendem Sonnenschein ist morgens Hildegard Blaschke, Frau des ehemaligen Landrats, die erste Besucherin am Schreibtisch. Viele bekannte Gesichter schauen an diesem Tag vorbei: Natürlich Ursula Diesch von der VHS, Musikschulleiter Karl Höldrich sprang kurz herunter, Geschäftsmann Rene Repper und Bücherei-Leiterin Kornelia Funke machten einen Abstecher, Wirtschaftsförderin Yvonne Voigt stattete dem Redaktionsleiter in der Mittagspause, einen Eisbecher schleckend, einen Besuch ab. „Das ist mal ein schöner Arbeitsplatz“, sagte Geschäftsfrau Maria Mader lachend auf dem Weg zu ihrem Laden, und sogar Markus Schmorell, ehemaliger Leiter des Landwirtschaftsamts, machte auf seinem Fußweg von Hohenfurch nach Schongau und zurück Station an der mobilen Redaktion.

Von allen Besuchern gab’s Lob für die Aktion, doch interessierte Bürger kamen kaum. „Was machen Sie da?“, wollte eine Spaziergängerin wissen, eine Touristin aus Krumbach. Ihr Mann lobte danach die öffentliche Toilette im Ballenhaus – da kann sich zumindest die Stadt freuen. Inge Lukschanderl, Lehrerin am Welfen-Gymnasium, hatte eine 9. Klasse dabei. Ein Passant wollte noch wissen, ob’s eine HypoVereinsbank gibt, eine andere, wo der Weltladen ist, da konnte der Redaktionsleiter behilflich sein.

So blieb genug Zeit, neben dem Artikel-Schreiben die Situation in der Fußgängerzone zu beobachten. Mittags war es voll mit Schülern und Arbeitern, die in der Sonne ihr Mittagessen genossen, auch im Jeans-Café war fast immer jeder Tisch belegt – klarer Vorteil der Sonnenlage gegenüber dem Ballenhaus-Café, dessen Zeit wegen der Nordlage erst an noch wärmeren Tagen schlägt. Auch sonst waren die Bänke gut besetzt, Kinder tobten herum, die Aufenthaltsqualität ist top. Jetzt fehlen nur noch – als Wunschvorstellung – eine Eisdiele und ein Lokal im ehemaligen Hotel Schrimpf, das bald umgebaut werden soll.

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