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Erfolgreich: Das „Deep Brass Ensemble“ der Musikschule Pfaffenwinkel mit Lehrer Andreas Immler (Mitte). 

Musikschule Pfaffenwinkel

Ausgezeichnetes Schongauer Posaunen-Oktett

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Fleißig haben die acht Musiker des „Deep Brass Ensembles“ auf den Landesentscheid des traditionellen  Kammermusikwettbewerbs hingeübt. Und der Aufwand hat sich gelohnt:

Schongau – Das Posaunen-Oktett der Musikschule Pfaffenwinkel in Schongau hat mit dem Ergebnis „mit ausgezeichnetem Erfolg“ abgeschnitten – der besten von drei Bewertungskategorien.

„Beim Landesentscheid in Aschheim ist sozusagen die Elite von ganz Bayern angetreten“, erzählt Musiklehrer Andreas Immler. Die Qualifikation hierfür sei alleine schon eine hervorragende Leistung. „Nicht viele kommen in den Genuss, so ein Repertoire und vor einer Jury zu spielen“, weiß er.

Zum „Deep Brass Ensemble“ der Musikschule Pfaffenwinkel gehören Andreas Bußjäger, Julius Echter, Lukas Linder, Franz Riedenauer, Andreas Simmelbauer, Markus Strommer (Posaune) sowie Georg Daxer-Nuscheler und Julia Just (Bass-Posaune).

Die Leistungen des Ensembles werden noch einmal genauer in Punkte unterteilt. Das „Deep Brass Ensemble“ erhielt 91 von 100 Punkten. „Wir sind superzufrieden“, freut sich Immler. Gerade weil es schwieriger sei, dass acht Musiker zusammen harmonieren als etwa ein Trio, sei die Benotung sehr gut. Die Gruppengrößen der gegeneinander antretenden Ensembles seien nämlich ganz unterschiedlich.

Weil ab einer Punktzahl von 93 das Prädikat Landessieger verliehen wird, haben die Musiker des „Deep Brass Ensembles“ „vielleicht ein kleines weinendes Auge, dass diese Auszeichnung nur um zwei Punkte verfehlt wurde“, meint Immler, fügt aber gleich hinzu: „Kann sein, dass das ihren Ehrgeiz weckt, nochmal mitzumachen.“

Schade sei allerdings, dass der Wettbewerb diesmal in einer Realschule stattfand. Denn in einem Konzertsaal wirke ein Posaunen-Oktett natürlich besser als in einem kleinen Klassenzimmer, bedauert Immler. Trotzdem sei die Teilnahme am Wettbewerb ein schönes Erlebnis gewesen.

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