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Das Team Kuzminskaite/Graf im ersten Stock der Musikschule, wo die neuen großformatigen Bilder hängen. 

Führungsduo Kuzminskaite/Graf 100 Tage im Amt

Musikschule in guten Händen

Seit rund 100 Tagen sind sie nun im Amt. Kristina Kuzminskaite als Leiterin der Schongauer Musikschule Pfaffenwinkel und ihr Stellvertreter Marcus Graf, obwohl diese offizielle Betitelung nicht wichtig ist für die Beiden. „Wir sind ein Team, und unsere Zusammenarbeit klappt sehr gut“, sagen sie.

Schongau – Und genau das wollen Kristina Kuzminskaite und Marcus Graf: Gemeinsam Rücksprache halten mit den Lehrern, den Schülern, Eltern, mit allen Verantwortlichen, um einen reibungslosen, weiterhin fruchtbaren und fröhlichen Musikablauf an der Schule aufrecht zu erhalten.

„Die Verantwortung ist eine andere geworden für mich“, sagt Graf. Für ihn sind es gefühlte 500 Tage, die er nun als Mitleiter der Musikschule tätig ist. Aber das sieht der studierte Musiker durchaus positiv. Er wächst so langsam herein in die neue Aufgabenstruktur.

So auch bei Kristina Kuzminskaite. Sie hatte schon immer den Wunsch, Musik in ihrer ganzen Komplexität zu vermitteln. In ihren Augen bekommt sie nun mit der Leitung der Musikschule einen unerschöpflich großen Raum vermittelt, in dem sie mit ihrem Team das breite Spektrum der Musik und der musikalischen Ausbildung weiter fortführen kann.

Die Grundlage für diese großartige Möglichkeit, die Kraft und Schönheit der Musik weiterzugeben, schuf laut Kuzminskaite Karl Höldrich mit seinem Team während seiner Amtszeit. „Ich bekam einen blühenden Garten. Nun dürfen wir weiter säen“, sagt sie. Und sie bleibt bei der Metapher. Der Boden der Musikschule sei gut bestellt, sie will nun düngen und neben den bestehenden Pflanzen auch ein paar neue ansetzen. Und Kuzminskaite und Graf sind sich sicher, dass das ganz im Sinne von Karl Höldrich ist.

Kleine Veränderungen nimmt man schon rein visuell wahr, wenn man die Musikschule betritt. Großformatige wunderschöne Fotografien einer Violinistin hängen im ersten Stock an der Wand. Kuzminskaite strebt auch die mit der Musik verbundenen Ästhetik an. Team Kuzminskaite/Graf möchte in diesem Zusammenhang in Zukunft Literatur, Ballett, Malerei, Fotografie mit einweben in die bestehende musikalische Ausbildung.

„Musik ist ein Naturereignis“, sagt Marcus Graf. Er kann von Tonleiterfolgen locker einen Bogen spannen ins Weltall – alle hängt für ihn irgendwie zusammen und ist nicht nur auf eine trockene Ausbildung beschränkt.

Genauso sieht es Kristina Kuzminskaite. „Musik kann alles vermitteln, kann sogar Therapie sein“, sagt sie. Beide wollen auch weiterhin, dass die Schongauer Musikschule offen ist für Musikfreunde jeden Alters. Die Begeisterung für Musik und für alles was damit zusammenhängt wollen sie unbedingt weitergeben.

Konkret geplant ist schon einmal eine wiederkehrende Veranstaltung in der Leihbücherei in Schongau. Eine Kinderbuchvorstellung soll musikalisch gestaltet werden durch Kinder, die in der musikalischen Früherziehung ausgebildet werden.

Die derzeitige Neugestaltung der Homepage der Musikschule wurde schon von Karl Höldrich angeregt. Sie soll bildreicher gestaltet werden, da man laut Kuzminskaite heutzutage „mehr in Bildern liest als in Texten“. Die Musiklehrer beispielsweise sollen in einer lebendigen Form vorgestellt werden, alles wird offen und durchschaubar.

Offen sein, Einblick verschaffen, das ist weiterhin das Ziel der Musikschulleitung. Kuzminskaite hat letzthin zu einer Kinderchorprobe die Eltern und Geschwister eingeladen. Einfach nur, damit diese wissen, wie so eine Probe abläuft. „Es war einfach super“, sagt Kristina Kuzminskaite. Die Schongauer Musikschule ist weiterhin in guten Händen. Nicht nur die hervorragende fachliche Kompetenz bleibt. Auch das Herz aller Mitarbeiter rund um die Musikschule ist genau am richtigen Fleck.

Regina Wahl-Geiger

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