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Freuen sich auf viele Besucher (v.l.): Organisator Peter Ostenrieder, Martina Löffelmann (IHK), Landrätin Andrea Jochner-Weiß und Helmut Pößniker (Informationskreis der Wirtschaft Schongau).

Zweite Schongauer Ausbildungsmesse (SAM 2018)

Der Nachwuchs wird umgarnt

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Nach dem „Bombenerfolg 2018“, so Landrätin Andrea Jochner-Weiß, geht die Schongauer Ausbildungsmesse am 18. April in ihre zweite Runde. Der Andrang der Aussteller in der Lechsporthalle, die die Fachkräfte von morgen umgarnen, ist enorm.

Schongau – Die Wirtschaft brummt, die Maschinen laufen heiß, ausgebildete Menschen, die sie bedienen können, werden immer knapper. Der Fachkräftemangel bereitet auch den Firmen im Schongauer Land große Sorgen. Sie stehen vor der zweiten Schongauer Ausbildungsmesse (SAM 2018) Schlange, um die Gelegenheit zu bekommen, Nachwuchs zu akquirieren: 81 Unternehmen kommen heuer zum Zug, neun stehen auf der Warteliste und hoffen auf ein Last-Minute-Ticket, falls jemand absagt. „Wir haben alles bis zum letzten Quadratzentimeter ausgenutzt, mehr geht nicht“, sagt SAM 2018-Organisator Peter Ostenrieder mit Blick auf die Lechsporthalle, in der die Messe am Mittwoch, 18. April, von 13.30 bis 17.30 Uhr stattfinden wird.

Ostenrieder, der die Messe 2017 im Auftrag des Landratsamtes und gemeinsam mit Vertretern des Informationskreises der Wirtschaft aus der Taufe gehoben hatte, war im vergangenen Jahr dem Wunsch immer mehr Firmeninhaber aus dem Schongauer Raum nachgekommen, die sich ein ähnliches Angebot gewünscht hatten wie die seit Jahren etablierte Jobmesse in Weilheim. „Das Interesse ist riesengroß, mit zwei Messen können wir es entzerren“, sagt dazu Landrätin Andrea Jochner-Weiß.

So dürfte es heuer wieder aussehen: Bei der ersten Auflage der Schongauer Ausbildungmesse strömten die Jugendlichen in die Lechsporthalle. In vier Stunden wurden 1500 Besucher gezählt.

Handwerksbetriebe, Automobilzulieferer, Luftfahrtunternehmen, Papierhersteller, Banken, Versicherungen, Großmetzger oder öffentlicher Dienst: Die Aussteller der aktuellen Schongauer Messe kommen aus allen denkbaren Branchen. Aerotech aus Peißenberg ist zum Beispiel vor Ort, Hirschvogel aus Denklingen, Hoerbiger, UPM und Boneberger aus Schongau, Roche aus Penzberg, Sparkasse und Raiffeisenbank, um nur ein paar wenige zu nennen. Präsentieren werden sich auch die Polizei, die Bundeswehr und das Landratsamt. Die meisten bieten den Jugendlichen auch Praktika, damit sie in die Ausbildungsberufe hineinschnuppern können. Angesprochen sind alle Schüler – von der Mittelschule bis zum Gymnasium.

Neben den 81 Ständen, an denen die Jugendlichen mit den Firmen ins Gespräch kommen können, erwartet sie der begehbare Info-Truck der Metall- und Elektro-Industrie. An multimedialen Infoplattformen können sie sich über die Berufsbilder der Metall- und Elektorindustrie informieren. Und die Schüler dürfen auch praktische Anwendungen testen. Der Truck parkt neben dem Halleneingang, er bietet Platz für eine komplette Schulklasse.

Die Initiatoren rechnen auch heuer mit einem großen Zuspruch. Bei der Premiere 2017 wurden innerhalb von vier Stunden 1500 Besucher gezählt. Freuen würden sich die Firmen und Veranstalter vor allem auch, wenn die Jugendlichen ihre Eltern oder anderen Erziehungsberechtigten mitbringen. Dann könnten bei der Berufswahlim Einzelfall schon erste Nägel mit Köpfen gemacht werden, heißt es.

Parken:

Wegen der Bauarbeiten am Schulzentrum stehen nur sehr begrenzt Parkplätze zur Verfügung.

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