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Schongau hat seinen Rotlichtkönig: „Falki“, der mit allen Wassern gewaschen ist. An ihn schmiegt sich die rote Lola, die im Fasching mal die Prinzessin war. In der Einblendung unten das Rathausteam mit der blauen Uschi L, die „Falki“ die Handschellen anlegte. 

Närrischer Rathaussturm in Schongau

Der „wilde Falki“,  Schongaus neuer Rotlichtkönig

Oh, ha, das ist ja eine ganz heiße Story, die im Rathaus hinter vorgehaltener Hand getuschelt wird. Vor allem im Vorzimmer, wo Uschi L. knallhart das Regiment führt.

Schongau – Oh, ha, das ist ja eine ganz heiße Story, die im Rathaus hinter vorgehaltener Hand getuschelt wird. Vor allem im Vorzimmer, wo Uschi L. knallhart das Regiment führt. An diesem Tag mit verruchter Blauhaarperücke. Der Bürgermeister soll doch glatt in Palermo gesehen worden sein. So bei einem „Fleischkulturgang“ in verruchten Hinterzimmern im Rotlichtmilieu.

Hier die ganze Geschichte: Das lässt sich Uschi L. nicht bieten: Ihre ganze Sittenwächter-Erziehung für ihren Chef ein Rohrkrepierer? Das kann nicht sein. L. trommelt das ganz Rathauspersonal zusammen, um dem wilden „Hengst Falki“ Handschellen anzulegen. Danach soll er unter dem Gesang von den „wilden Nächten in Palermo“ an die Faschingsgesellschaft übergeben werden.

Die Hintergründe noch weitaus unbekannt. In diesem Jahr haben sich Prinzenpaar, Elferräte und Gardemädels zum Faschingsabschluss auf „Melody-Bar-Niveau“ (für die Älteren: Birkenhäusl) gewagt. Das Wagnis hat sich gelohnt: Heiße Miezen hat die Truppe ja, und mancher Junge geht glatt als Loddl durch. Nicht zu vergessen die Prinzessin mit roter Perücke, bei deren Anblick man ganz tief durchatmen muss.

Wow: Diese Truppe, die mit Präsident und Saunaclubbesitzer „Mocki“ einen neuen Repräsentanten für Schongau sucht, hat von den Vorlieben fürs rote Licht von „Falki“ gehört. „Der soll unser Rotlichtkönig werden“, so der einstimmige Entschluss der verruchten Truppe.

Diverse Tests sollen zeigen, ob sich „Falki“ überhaupt dazu eignet. Im Dienstzimmer muss er einige Flaschen Sekt köpfen und in Gläser einschenken. Kann er perfekt. Hat er etwa im „Salome“ nochmals heimlich geübt? Gut durchwachsen und angeheitert geht’s auf den Marienplatz. Weitere Tests folgen.

„Falki“ bekommt ein Cabriolet verpasst, so einen richtig schönen Nuttenschlitten. Die Verruchtesten der Mädels stellen sich für einen Bordsteinschwalben-Parcours zur Verfügung. „Falki“ muss um die heißen Rundungen seine Runden drehen. Auch das schafft er. Aber wer weiß, wie es jetzt in seinem Inneren aussieht?

Sein Puls muss unbedingt wieder in eine Ruhephase gebracht werden. Dazu kommt der Prinz aus der Brillendynastie ins Spiel: Er hält für „Falki“ Fragetafeln aus gewisser Entfernung bereit. Blöderweise in all nur möglichen Sprachen, nur nicht in deutsch. Aber „Falki“ ist auch in dieser Disziplin mehr als fit.

In den langen Nächten in Palermo hatte er ja genügend Gelegenheit, sich mit fremden Kulturen und Sprachen zu beschäftigen. „Das ist unser Mann“, so der lautstarke Ruf von „Mocki“, dem Präsidenten. Das horizontale Gewerbe in Schongau hat ab sofort einen neuen Rotlichtkönig. Das bestätigen auch die Mädels, die sich jetzt noch mehr an ihren „Falki“ schmiegen. Der genießt es sichtlich, Lechau!
Hans-Helmut Herold 

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