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Neue Datenautobahn in Schongau-Ost

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Der symbolische Startknopf ist gedrückt. Ab sofort gibt es schnelles Internet im Gewerbegebiet an der Dießener Straße. Von links: Bürgermeister Falk Sluyterman, Klaus Strauß (Teamleiter Breitbandausbau bei der Telekom), Bauführer vor Ort Joachim Welz und der Internet-Pate der Stadt Schongau, Martin Blockhaus. © uf

Die Datenautobahn im Gewerbegebiet Dießener Straße in Schongau-Ost ist ausgebaut. Jetzt liegt es an den 33 Grundstückseigentümern, sich das schnelle Internet mit einer Leistung von bis zu 200 MBit/s ins Haus zu holen.

Schongau – Als „schönen Termin“, bezeichnete Bürgermeister Falk Sluyterman den offiziellen Startschuss zum schnellen Internet. Damit wird dem Wunsch der Gewerbetreibenden nach einer besseren Internetverbindung im ältesten Gewerbegebiet der Stadt Rechnung getragen.

Das schnelle Internet, ein wichtiges Standort-Kriterium, war laut Sluyterman ein großes Thema im Wahlkampf und wurde zügig angegangen Am 24. November 2015 hatte Sluyterman den Förderbescheid zum Breitbandausbau erhalten und im Anschluss daran den Vertrag mit der Telekom zum Netzausbau unterzeichnet, jetzt ist der Vertrag an der Dießener Straße umgesetzt. Es wurden ein Netzverteiler aufgestellt und auf einer Länge von 744 Metern Glasfaserkabel verlegt.

„Die Verbindung ist auf dem modernsten Stand. Es ist derzeit eine Übertragungsgeschwindigkeit von 200 MBit/s möglich und je nach Stand der Technik künftig auch bis zu 1 GBit/s kein Problem mehr“, so Klaus Strauß von der Produktion technische Infrastruktur Region Süd der Telekom Deutschland GmbH.

Jetzt liegt es an den 33 Grundstücksbesitzern, den 86 Haushalten im Gewerbegebiet den Zugang zum schnellen Internet durch einen Hausanschluss zu ermöglichen. Den bietet die Telekom zu einem Festpreis von 799 Euro an. „Es wurden bereits Anträge für einen Anschluss gestellt, es ist aber weiterhin möglich, einen Hausanschluss zu bekommen“, erklärte Joachim Welz, der Bauführer vor Ort.

Laut Telekom ist das neue Netz so leistungsstark, dass nicht nur Telefonieren, Surfen und Fernsehen gleichzeitig möglich sind, sondern auch Musik- und Video-Streaming oder das Speichern in der Cloud.

Die Maßnahme war laut Falk Sluyterman mit 104 000 Euro veranschlagt, wovon 60 Prozent der Freistaat Bayern übernommen hat. Auf die Stadt Schongau entfielen rund 40 000 Euro. Für Martin Blockhaus, Internet-Pate der Stadt Schongau ist es in diesem Zusammenhang wichtig, dass das Netz auch von anderen Anbietern genutzt werden kann.

Bis Ende 2018 sollen weitere bislang unterversorgte Gebiete wie Dornauerfeld, das Gebiet zwischen Berufsschule und Krankenhaus, sowie die Schönlinderstr. Richtung Altenstadt ans Glasfasernetz angeschlossen werden.

Informationen über Verfügbarkeit, Geschwindigkeiten und Tarife gibt es im Fachhandel, beim Kundenservice der Telekom oder im Internet.

Ursula Fröhlich

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