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Feierliche Eröffnung: Dazu durchschnitt Bürgermeister Falk Sluyterman das rote Band. Mit dabei waren (v. li.) Stadtrat Markus Wühr, Architekt Martin Hofmann, Markus Rieder (Strommer Tiefbau) und Bauzeichnerin Andrea Jahl.  

Bahnhofstraße/Buchenweg

64 neue Parkplätze in Gehweite zur Altstadt

Bereits zur Eröffnung der Fußgängerzone hätte der Parkplatz an Bahnhofstraße und Buchenweg fertig gestellt sein sollen. Donnerstagabend wurde nun offiziell Eröffnung gefeiert.

Schongau – Nach neun Wochen Bauzeit ist der Parkplatz an Bahnhofstraße und Buchenweg fertiggestellt. „Das tut der Altstadt richtig gut – macht sie natürlich attraktiver“, sagte Bürgermeister Falk Sluyterman bei der feierlichen Eröffnung am Donnerstagabend. 64 kostenfreie Stellplätze in Gehweite zur Innenstadt: Das gibt es weder in Weilheim noch in Landsberg, hob der Bürgermeister hervor.

Bis die Arbeiten östlich der Schongauer Altstadt beginnen konnten, dauerte es aber länger als zuerst angenommen: Ursprünglich war vorgesehen, den Parkplatz mit Einführung der Fußgängerzone im vergangenen Jahr einzuweihen. Doch der Fund von Altlasten im Boden durchkreuzte diesen Plan. Die Arbeiten konnten daher erst Anfang April beginnen.

Gerade für Berufstätige, deren Arbeitsplatz in der Altstadt liegt und die dort keinen Autostellplatz haben, ist der Parkplatz wegen des kurzen Fußweges interessant. Wenn auch mit Verspätung, trifft es sich gut, dass der Parkplatz nun genutzt werden kann. Wie Sluyterman erklärte, traten 30 Mitarbeiter der Sparkasse Oberland ihren Dienst am Freitag in der Schongauer Innenstadt an. „Wir wurden also gerade rechtzeitig fertig“, freut sich Bürgermeister Sluyterman. Außerdem lässt er wissen, dass bis Mitte August der Ausbau des Weges am Bahnberg abgschlossen sein soll.

Gekostet hat der neue Parkplatz die Stadt 200 000 Euro. Dazu kommen noch rund 30 000 Euro für Beleuchtung und circa 30 000 Euro für die Bepflanzung, die im Herbst mit Sträuchern, Hecken, einer Wildkräuterwiese und Gebrauchsrasen erfolgen soll. Besonderheit des Parkplatzes ist die Oberflächenversickerung, die eine Ableitung des Abwassers in die Kanalisation und schließlich die Kläranlage obsolet macht.

Das Projekt wurde zu 60 Prozent von der Städtebauförderung des Freistaates Bayern gefördert.

Von Franziskus Reich

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