Bei der Laptop-Übergabe: (h.v.l.) Mittelschul-Rektor Frank Pfaffenberger mit dem Schul-Digitalisierungsbeauftragten Stefan Lisch sowie (v.v.l.) Esther Laue von der Stadt Schongau und Bürgermeister Falk Sluyterman.
+
Bei der Laptop-Übergabe: (h.v.l.) Mittelschul-Rektor Frank Pfaffenberger mit dem Schul-Digitalisierungsbeauftragten Stefan Lisch sowie (v.v.l.) Esther Laue von der Stadt Schongau und Bürgermeister Falk Sluyterman.

Mittelschule Schongau rüstet nach bei Laptops für Lehrer

Notebooks fürs Lehrerkollegium

Die Digitalisierung der Schongauer Mittelschule geht mit großen Schritten voran. Nachdem bereits Schüler mit Leihgeräten ausgestattet wurden, sind nun auch alle Lehrkräfte mit mobilen Endgeräten versorgt. 27 weitere Notebooks wurden dafür angeschafft. Der Rektor der Schule, Frank Pfaffenberger, sagt stolz: „In unserer Umgebung sind wir wohl die erste Schule, die für Lehrer digital voll ausgestattet ist.“

Auch der Vorsitzende des Schulverbandes der Mittelschule, Schongaus Bürgermeister Falk Sluyterman, ist begeistert. „Das ist schon eine wirklich komfortable Lage“, sagt er.

Finanziert wurden die Geräte von Bund und Freistaat mit einem Budget von 27 000 Euro. Die Beschaffung erfolgte dann über den Schulverband der Mittelschule sowie das Systemhaus Schongau, das sich bei der Ausschreibung um die Ausstattung der Schule durchgesetzt hatte.

Die Notebooks werden laut Rektor Pfaffenberger personalisiert an die einzelnen Lehrkräfte ausgegeben, die Erkennung kann beispielsweise über den Fingerabdruck erfolgen. Außerdem sind die Geräte mit einer lizenzierten Software versehen, die es ermöglicht, dass Lehrer und Schüler rechtssicher digital kommunizieren.

Die weitere technische Betreuung der Schule übernehme auch weiterhin das Systemhaus. „Wenn ein Lehrer einen Wunsch für eine bestimmte App oder ein Programm hat, wird sich das einrichten lassen“, sagt Pfaffenberger. Und auch schon vor Bestellung konnten die Lehrkräfte ihre Präferenzen angeben.

Durch die mobilen Endgeräte ist ein zeitgemäßes Unterrichten an der Schule möglich. Flächendeckendes WLAN wurde bereits vor längerer Zeit im gesamten Schulgebäude eingeführt. Auf diese Weise können sich die Lehrkräfte mit ihren neuen Dienstgeräten nun von jedem beliebigen Klassenraum aus ins Netz einwählen und mit ihren Schülern kommunizieren.

Aber auch der Zugriff von Zuhause aus auf die digitalen Plattformen und Daten ist problemlos möglich. „Die Pandemie hat gezeigt, wie wichtig ortsunabhängiges Arbeiten ist“, fasst der Rektor zusammen.

JENNIFER BATTAGLIA

Auch interessant

Mehr zum Thema

Kommentare