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Lisa Kiss und Maximilian Schmid überzeugten als Duo.

55. Regionalwettbewerb Jugend musiziert in Landsberg

Nur erste Preise für die Musikschule Pfaffenwinkel

Mit fünf Schülern war die Musikschule Pfaffenwinkel beim 55. Regionalwettbewerb von Jugend musiziert in Landsberg vertreten – und alle holten den ersten Preis.

Schongau/Landsberg – „Das ist supergut“, freut sich Klavierlehrerin Katja Brandl, die einige der Schüler auf Jugend musiziert vorbereitet und zum Regionalwettbewerb begleitet hat. „Ich bin eine sehr glückliche Lehrerin.“

Bei dem Wettbewerb traten junge Musiker aus den Landkreisen Weilheim-Schongau, Garmisch-Partenkirchen und Landsberg am Lech in verschiedenen Kategorien und Altersklassen gegeneinander an.

Von der Musikschule Pfaffenwinkel zeigte das Duo Lisa Kiss aus Pflaumdorf an der Violine und Maximilian Schmid aus Peiting am Klavier ihr Können. Die beiden bekamen in der Kategorie Duo Klavier und Streichinstrument 24 von 25 Punkten und wurden an den bayerischen Landeswettbewerb von Jugend musiziert weitergeleitet.

Ebenfalls als Duo präsentierten sich der Schongauer Sean Mahner am Klavier und Noam Schleutermann aus Utting an der Violine. Sie erhielten 21 Punkte. „Sie sind damit sehr zufrieden“, weiß Brandl. Noam Schleutermann war zum ersten Mal bei Jugend musiziert dabei.

Sean Mahner trat mit einem anderen Instrument, nämlich der Oboe, auch in der Kategorie der Holzbläser an. Er wurde mit sehr guten 23 Punkten ausgezeichnet und darf am Landeswettbewerb teilnehmen. Ab dieser Punktzahl ist das vorgesehen.

Erfolgreich war auch Gabriel Steinmeier aus Denklingen, der für sein Spiel an der Klarinette 21 Punkte bekam. „Eine sehr gute Leistung“, lobt Brandl.

Die Schüler und ihre Lehrer (v.l.n.r.): Noam Schleutermann, Hubert Schmid, Lisa Kiss, Genia Ellermann, Maximilian Schmid, Sean Mahner, Katja Brandl.

Jugend musiziert sei eine große und tolle Herausforderung, die sowohl Schülern als auch Lehrern wahnsinnig Spaß mache, zeigt sich Brandl begeistert. Auch Musikschulleiter Marcus Graf freut sich, dass die Schüler den Leistungsstand haben, so ein anspruchsvolles Programm spielen zu können. „Die Musikschüler, die dort antreten, haben das Gefühl, sie schaffen das und haben sich oft selbst den ersten Platz als Ziel gesetzt“, verweist Graf auf den Leistungsstand der Teilnehmer, „es tritt sozusagen die Elite von der Elite an“.

Für Maximilian Schmid, Lisa Kiss und Sean Mahner geht es vom 23. bis 27. März bei Landeswettbewerb Bayern in Regensburg weiter. „Das Programm wird normalerweise beibehalten“, sagt Marcus Graf. Die Herausforderung sei jetzt, das hohe Niveau zu halten und zu verbessern, weiß Brandl – „Um dann beim Landeswettbewerb noch schöner zu spielen.“  

Elena Siegl

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