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Hochkonzentriert wurde bei der Panini-Tauschbörse im Löwenhof-Innenhof geblättert, sortiert, verhandelt und natürlich getauscht.

Panini-Tauschbörse

Abgeglichen, verhandelt und neu sortiert

Bewaffnet mit dicken Stapeln doppelter Bilder, akribisch geführten Nummern-Listen und natürlich dem eigenen Album, dem ganzen Stolz eines jeden Sammlers, sind rund 20 Kinder und halb so viele Erwachsene zur großen Panini-Tauschbörse der Gruppe Schongau belebt in den Löwenhof gekommen

Schongau – Wer hat die begehrten Glitzerbilder? Bekomme ich die portugiesische Nationalmannschaft endlich voll, und wer hat Legenden übrig? Mit großen Erwartungen sind die begeisterten Sammler zur Börse gekommen – und sie wurden nicht enttäuscht. Mal mehr, mal weniger voll waren die Alben, und ab der ersten Minute waren alle konzentriert und in ihrem Element.

Die „alten Hasen“ in Sachen Panini-Sammelbilder hatten professionelle Listen vorbereitet, eine mit den Bildnummern, die sie noch suchten, und die andere mit ihren doppelten und dreifachen Karten. „Das haben wir aus der letzten Tauschbörse gelernt“, erklärten sie lachend, denn: „So fällt das dauernde Durchblättern aller Karten weg.“ Bei 681 Sammelkarten keine schlechte Idee.

An sechs bereitgestellten Tischen fanden immer wieder neue Tauschpartner zusammen, es wurde abgeglichen, verhandelt, sortiert und die Neuen natürlich sofort eingeklebt. „Das lief heute total entspannt ab“, freute sich Gregor Schuppe von der Gruppe Schongau belebt, der nicht nur selbst tauschte, sondern auch ein Auge drauf hatte, dass keiner abgezockt wurde: „Alle waren fair und freundlich, so soll es sein.“

Auch dem neuen Wirt des Löwenhofs, Markus Wohlhaupter, hat die Aktion gefallen: „Ich bin echt positiv überrascht, wie locker das gegangen ist. Das war ja meine Panini-Premiere, und ich wusste nicht, was auf mich zukommt“, gestand er augenzwinkernd, und sieht mit dieser neu gewonnenen Erfahrung der zweiten Tauschbörse gelassen entgegen. Diese findet am 29. Juni statt, wieder von 14 bis 16 Uhr im Löwenhof. Organisatoren glücklich. Sammler glücklich. Das nennt man wohl einen vollen Erfolg.

Christine Wölfle

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