Festnahme im Mordfall Peggy

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Dass Altpapier am Straßenrand in Schongau liegenbleibt, soll künftig nicht mehr vorkommen. Voraussetzung: Bis 6 Uhr muss es zur Abholung bereitgestellt werden.

Abfuhrfirma statt Vereine

Papiersammlung mitten in der Woche

Bei den Papiersammlungen werden sich die Schongauer künftig umstellen müssen. Weil die Vereine das ganze Stadtgebiet nicht mehr allein stemmen können, steigt eine Abfuhrfirma aus Marktoberdorf ein. Und das bedeutet: Altpapier wird im Januar mitten in der Woche abgeholt – und das ab 6 Uhr früh.

Schongau – „Ab dieser Woche geht es in Schongau bereits los“, kündigt Claudia Knopp an. Sie ist bei der Erbenschwanger Verwertungs- und Abfallentsorgungsgesellschaft (EVA) für die Beratung zuständig. Und sie gibt den Schongauern gleich einen guten Rat: „Es ist unbedingt darauf zu achten, dass das Altpapier am jeweiligen Abfuhrtag bereits ab 6 Uhr am Straßenrand bereitliegen muss, und die Bereitstellung des Altpapiers muss in den grauen Säcken erfolgen.“

Außerdem sei zu beachten: Große Kartons dürften nicht lose herausgestellt werden, sondern müssten ineinander geschachtelt oder gebündelt sein. Auch noch wichtig: Die Kartonagen sind vor Nässe und Regen zu schützen.

Wie bereits berichtet, wird das Altpapier im Monat Januar nicht von einem der örtlichen Vereine abgeholt, sondern von der Firma Hubert Schmid aus Marktoberdorf. Sie ist eingesprungen, weil es die Schongauer Vereine nicht auf die Reihe bekommen, flächendeckend das Altpapier monatlich einzusammeln.

Auftakt ist am morgigen Dienstag, 16. Januar, im Abfuhrbezirk 1 in Schongau. Dieser Bezirk umfasst das Gebiet nördlich der Bahnhofstraße und östlich der Altenstadter Straße (ohne das Neubaugebiet auf dem ehemaligen Gnettner-Areal).

Der Abfuhrbezirk 2 ist einen Tag später am Mittwoch, 17. Januar, an der Reihe. Er erstreckt sich auf die Altstadt, das Schulzentrum und die Lechvorstadt.

Im Abfuhrbezirk 3 – also in Schongau-West (nördlich der Marktoberdorfer Straße) sowie westlich der Altenstadter Straße und im Neubaugebiet des ehemaligen Gnettner-Areals – rückt die Firma Schmid am Dienstag, 23. Januar, an.

Der Abfuhrbezirk 4 ist schließlich am Mittwoch, 24. Januar, an der Reihe. Er umfasst das Dornauer Feld, das Forchet und den Bereich südlich der Marktoberdorfer Straße.

Die Bevölkerung von Schongau wird gebeten, den frühen Sammelbeginn (ab 6 Uhr) zu beachten, „weil die Straßen am jeweiligen Tag nur einmal angefahren werden“, gibt Abfallberaterin Knopp zu bedenken.

Erfahrungen über einen so frühen Sammelbeginn gibt es im Landkreis Weilheim-Schongau bisher kaum. Lediglich in Penzberg und Bernried ist im Jahr 2004 an Wochentagen schon einmal Papier eingesammelt worden.

Finanziell macht es für die Erbenschwanger Verwertungs- und Abfallentsorgungsgesellschaft keinen Unterschied, ob nun die Vereine oder eine Abfuhrfirma das Altpapier einsammelt. Nach Auskunft von EVA-Geschäftsführer Fritz Raab ist die Papiersammlung durch die Firma Schmid zwar etwas kostenintensiver, aber dieser Nachteil werde für die EVA durch die Ersparnis bei der Containerstellung ausgeglichen.

Michael Gretschmann

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