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Aktionsbündnis startet Petition für Erhalt der Krankenhäuser Schongau und Weilheim

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Von: Elena Siegl

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Wie sieht die Zukunft des Krankenhauses Schongau aus?
Wie sieht die Zukunft des Krankenhauses Schongau aus? © Herold/Archiv

Für den Erhalt der Krankenhäuser in Schongau und Weilheim wurde nun eine Online-Petition gestartet. Auch handschriftlich sollen Unterschriften gesammelt werden.

Schongau – Das im November gegründete Aktionsbündnis Pro Krankenhaus Schongau, setzt sich weiterhin für den Erhalt der beiden Kliniken in Schongau und Weilheim ein – ein neues Zentralkrankenhaus im Landkreis soll verhindert werden. Nun hat die Gruppierung unter dem Motto „Hände weg! Von der stationären und Notfallversorgung unserer Krankenhäuser in Schongau und Weilheim“ eine Online-Petition gestartet.

Gerade in ländlichen Regionen sei der Standorterhalt wichtig, um den Einwohnern eine wohnortnahe, umfassende, notfallmedizinische und stationäre Versorgung zu sichern, heißt es in der Petition, die darüber hinaus in acht verschiedenen Punkten zusammenfasst, welche Befürchtungen man bei einer Zusammenlegung „auf der grünen Wiese“ habe und was dafür spreche, beide Krankenhäuser zu erhalten. Auch in offenen Briefen hat das Aktionsbündnis zuvor die Argumente weitgehend dargelegt.

Informationsveranstaltung auf dem Marienplatz

Am Montag ist die Petition online gegangen, erklärt Stefan Konrad, einer der Sprecher der Gruppierung. Bis Dienstagnachmittag wurden bereits knapp 300 Unterschriften gesammelt. Dass es anfangs einen großen Schub gibt, damit habe man gerechnet. Wichtig sei aber, dass es nicht bei diesem einen Peak bleibe, sagt Konrad. Bis Mai sollen es 2000 Unterschriften sein, so das Ziel des Aktionsbündnisses.

Auch Menschen, die nicht internetaffin sind, wolle man es unbedingt ermöglichen, sich an der Petition zu beteiligen. Am Freitag, 4. März, lädt das Aktionsbündnis von 10 bis 12 Uhr zu einer Informationsveranstaltung auf dem Schongauer Marienplatz ein. Dabei werden Listen für diejenigen ausgelegt, die statt online lieber handschriftlich unterzeichnen wollen. Geplant ist außerdem, Listen auch in Geschäften auszulegen.

Bei der Infoveranstaltung will das Aktionsbündnis Pro Krankenhaus die Petition der Öffentlichkeit vorstellen und auch mit Bürgern ins Gespräch kommen. „Es ist ja nicht so, dass man nicht mit uns reden kann“, so Konrad. Allerdings habe der Kreistag mit seiner Entscheidung Fakten geschaffen, über die er als Bürger und Stadtrat nicht jubilieren könne. „Ich will alles tun, dass der Standort Schongau erhalten bleibt.“

Die Petition geht sowohl an den Kreistag Weilheim-Schongau und den Aufsichtsrat der Krankenhaus GmbH, als auch an Klaus Holetschek (Bayerischer Staatsminister für Gesundheit und Pflege) sowie Karl Lauterbach (Bundesminister für Gesundheit).

Zu finden ist die Petition hier online. Außerdem liegen am Freitag beim Infostand auf dem Schongauer Marienplatz Listen aus.

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