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Die besten Schüler erhielten eine Auszeichnung (von links): Franziska Berchtold, Laura Szewczyk, Daniela Drexl mit Schulleiter Armin Eder (re.).

Pfaffenwinkel-Realschule Schongau

Beherzt in neue Türen eintreten

Ein starker Jahrgang von 174 Schülerinnen und Schülern, von denen 28 eine Eins vor dem Komma hatten, wurde von der Pfaffenwinkel-Realschule am vergangenen Freitag feierlich in der Lechsporthalle verabschiedet.

Schongau „Ich mag euch – - ihr seid einfach ein supercooler Jahrgang!“ – adressierte Schulleiter Armin Eder an die Absolventen. Als Motto für seine Rede nahm er einen Kalender, den er vor über vier Jahren von den damaligen Sechstklässlern zum Abschied geschenkt bekommen hatte mit dem fast prophetischen Gruß „man sieht sich immer zweimal im Leben“. „Ich wünsche euch viele Gipfelerlebnisse und dass eure Wege so oft wie möglich nach oben zeigen. Allerdings sind auch die Talfahrten wichtig, denn nur dann könnt ihr den Gipfel wieder schätzen“, so Eder, der seine Rede mit: „Danke, dass ihr Schüler/innen der Pfaffenwinkel-Realschule ward. Ich bin stolz auf euch!“ ausklingen ließ.

„Ich möchte euch auffordern und ermutigen, auch im weiteren Leben mitzureden, euch einzumischen und mitzugestalten.“ Die stellvertretende Landrätin Regina Bartusch wünschte den Schülern gemäß dem Logo-Spruch der Pfaffenwinkel-Realschule eine erfolgreiche Zukunft. Auch Bürgermeister Falk Sluyterman bekundete: „Ihnen stehen nun viele Türen offen!“ Es sei gar nicht so wichtig, für welche Tür man sich entscheide, sondern dass man beherzt eintrete.

Dass pubertierende Jugendliche nicht immer einfach seien, betonte Elternbeiratsvorsitzende Yvonne Schleuchardt, die den Lehrern für die aufgewendete Kraft und Energie dankte. Den Absolventen gab sie mit auf den Weg: „Wende dein Gesicht der Sonne zu, dann fallen die Schatten hinter dich!“ Auch Schülersprecherin Dominique Roßmanith dankte den Lehrern für die Ausdauer und Geduld, die sie mit nicht immer einfachen Schülern bewiesen hätten. „Wenn wir anfangen zu arbeiten, wird uns erst bewusst werden, wie sehr wir die Schule vermissen“, so die Schulsprecherin.

Bei den Noten hatten eindeutig die Schülerinnen die Nase vorne. Zwar befanden sich laut Armin Eder unter den 28 Schülern mit einer Eins vor dem Komma auch drei männliche, aber die ausgezeichneten waren durchwegs weiblichen Geschlechts. Die drei besten Schülerinnen Franziska Berchtold (1,0) aus Birkland, Laura Szewczyk (1,17) aus Ingenried und Daniela Drexl (1,18) aus Burggen erhielten je einen Scheck über 300 Euro von der Frank-Hirschvogel-Stiftung, vertreten durch Stefanie Klotz, die alle anderen Schüler mit einem Zitat Albert Einsteins ermutigte: „Weisheit ist nicht das Ergebnis der Schulbildung, sondern des Lebenslaufs!“ Petra Hunger von der Firma Hoerbiger ehrte die zwei besten Schüler im kaufmännischen und technischen Bereich, Laura Szewczyk und Anna Walter, die beste im sprachlichen Bereich, Amelie Zwerschke, erhielt eine Auszeichnung vom Autohaus Hintermeyer.

Im Anschluss an die Zeugnisübergabe konnten die Schülerinnen und Schüler ihren erfolgreichen Schulabschluss bei einem von der Sparkasse gesponserten Sektempfang in der Schulaula feiern.

Ursula Fröhlich

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