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Polizeibericht 

Gewalt auf dem Fußballplatz, Trunkenheit im Verkehr

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Die Polizei in Schongau und Umgebung hatte am langen Pfingstwochenende einiges zu tun. Auf dem Fußballplatz in Hohenfruch kam es zu einer schlimmen Entgleisung, in Weilheim verunglückte ein Krankenwagen. Bei Rott verursachte ein alkoholisierter Autofahrer einen schweren Unfall. 

Schongauer Land - Die Polizei ermittelt gegen einen Fußballer, der sich nach Der B-Klasse-Begegnung am Sonntag zu einem tätlichen Angriff hinreißen ließ. In Hohenfurch waren die zweite Mannschaft des örtlichen SV und der FC Kosova Schongau aufeinandergetroffen, die Begegnung endete 0:0. Nach Spielende brannten einem Spieler der Gäste die Sicherungen durch. Laut Polizei trat er mit voller Wucht gegen die Hüfte eines Hohenfurchers, der eine Prellung sowie ein tennisballgroßes Hämatom erlitt.

Mit 2,3 Promille in Polizeikontrolle

Gehörig einen über den Durst getrunken hatte ein 30-jähriger Peitinger, den die Polizei in der Nacht auf Montag in Altenstadt stoppte. Bei der allgemeinen Verkehrskontrolle stellten die Beamten im Auto des Peitingers starken Alkoholgeruch fest. Ein Alkoholtest bei dem 30-Jährigen ergab den Wert von satten 2,3 Promille. Obendrein ergab sich laut Polizei bei der anschließenden Blutentnahme der Verdacht, dass der Peitinger auch Betäubungsmittel konsumiert haben könnte. Eine entsprechende Untersuchung wurde in Auftrag gegeben. Der Führerschein des 30-Jährigen wurde sichergestellt, ein Ermittlungsverfahren eingeleitet.

Schlimmeres verhindert

Relativ glimpflich is am Freitag ein Unfall auf der B17 bei Schongau ausgegangen, der schlimm hätte enden können. Wie die Polizei berichtet, war gegen 19.40 Uhr ein 36-jähriger Denklinger mit seinem Wagen aus Unachtsamkeit auf die Gegenfahrbahn gekommen und dort mit dem entgegenkommenden Auto eines 31-jährigen Solnhofeners kollidiert. Ein Frontalzusammenstoß konnten die Beteiligten zum Glück verhindern. Der Pkw des Unfallverursachers wurde im Bereich der linken Fahrzeugfront stark beschädigt, der Sachschaden liegt bei etwa 3000 Euro. Das entgegenkommende Auto wurde am linken Fahrzeugheck beschädigt. Die Reparatur des Schadens wird nach Auskunft der Beamten zirka 2500 Euro kosten. Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Verletzt wurde bei dem Unfall glücklicherweise niemand.

76-Jähriger rammt Krankenwagen

Er hatte einen Patienten an Bord und war mit Blaulicht und Martinshorn unterwegs, als es krachte. Am Samstag ist in Weilheim ein Krankentransportwagen (KTW) von einem Auto gerammt worden, der Fahrer, ein 76-jähriger Mann aus München, hatte nicht aufgepasst. Wie die Polizei berichtet, ereignete sich der Verkehrsunfall gegen 17 Uhr auf der Pütrichstraße in südlicher Richtung. Am Steuer des KTW saß eine 25-jährige Frau aus dem südlichen Landkreis Garmisch. An der Kreuzung Pütrichstraße/Andreas-Schmidtner-Straße wollte der 76-jährige Münchner mit seinem Pkw die Pütrichstraße in östlicher Richtung überqueren; hierbei kam es zum Zusammenstoß. Der Münchner Pkw prallte laut Polizei massiv gegen die rechte Fahrzeugfront des KTW. Bei dem Unfall wurden drei Personen leicht verletzt: die beiden Fahrzeugführer und der Beifahrer im KTW, ein 21-jähriger Ohlstädter. Der Notfallpatient erlitt zum Glück keine (weiteren) Verletzungen; er wurde von einem Ersatzfahrzeug abgeholt. Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Beschädigt wurden obendrein eine Verkehrsinsel und ein Gartenzaun. Der Gesamtschaden: 21 000 Euro.

Bei schwerem Unfall Alkohol im Spiel

Zwei Schwerverletzte und Sachschaden in Höhe von 5000 Euro sind die Bilanz eines Unfalls, der sich am vergangenen Freitagabend bei Rott ereignet hat. Wie die Polizei berichtet, war ein 41-jähriger Mann aus dem südlichen Landkreis Landsberg, der alkoholisiert war, gegen 20 Uhr mit seinem Wagen auf der Staatsstraße 2055 von Apfeldorf kommend in Richtung Rott unterwegs. Etwa einen Kilometer vor Rott kam er nach rechts aufs Bankett, geriet ins Schleudern und prallte mit einem entgegenkommenden Auto zusammen. In diesem saßen zwei Männer aus einer Gemeinde in südlichen Landkreis Landsberg. Beide Männer wurden bei dem Zusammenprall schwer verletzt und jeweils mit einem Rettungshubschrauber in Kliniken nach Murnau beziehungsweise München geflogen. Der Unfallverursacher wurde leicht verletzt ins Krankenhaus nach Landsberg gebracht. Da bei ihm eine Alkoholisierung festgestellt wurde, wurde eine Blutentnahme veranlasst und der Führerschein sichergestellt. An beiden Fahrzeugen entstand Schaden von insgesamt zirka 5000 Euro.

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