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F ranz Köpf setzt noch eins drauf: Zusammen mit Hermann Gleich hat der Schongauer eine Musiknacht organisiert, die alle bisherigen in den Schatten stellen könnte; die Beteiligung ist enorm. 

Musiknacht in Schongau 

Rekord-Beteiligung bei „Sound in the City“

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Es ist beachtlich, was Franz Köpf und Hermann Gleich in den vergangenen Monaten auf die Beine gestellt haben. Der „Nightgroove“-Nachfolger „Sound in the City“ stellt alle bisherigen Musiknächte in Schongau in den Schatten: 15 Bands und zwei DJs erwarten die Gäste am 11. November ab 20 Uhr in 17 Lokalen. Das ist Rekord.

Schongau – Eine Woche vor dem Großevent wächst die Nervosität bei Hermann Gleich und Franz Köpf: „Aber wir haben ein gutes Gefühl“, sagt Köpf mit Blick auf das Lob, das den beiden Rettern der Schongauer Musiknacht von allen Seiten zu Teil wird. Wie mehrfach berichtet, hatte der Nürnberger Eventmanager Christopher Dietz vergangenes Jahr das Handtuch geschmissen und den Schongauer „Nightgroove“ abgesagt und begraben. Köpf und Gleich übernahmen daraufhin die Organisation und gaben dem Kind einen neuen Namen: „Sound in the City“.

Diese Woche hielt Köpf die druckfrischen Programmhefte in den Händen, und er war mächtig stolz. Mit dem Lechwirt sei zuletzt noch das 17. Lokal dazugekommen, berichtet er. Und mit Milica Todorovic eine attraktive und stimmgewaltige junge Frau aus Belgrad obendrein. Krachen wird es auch beim Griechen an der Christophstraße: „Zwischen 22 und 0 Uhr werden beim Sirtaki die Teller geschmissen, und dann fließt natürlich auch der Ouzo“, blickt Köpf amüsiert voraus.

Bei der Auswahl der Musiker haben die beiden auf einen gesunden Mix gesetzt. „Die Hälfte kommt aus unserer Gegend, die übrigen aus Nürnberg, München und Augsburg“, sagt der Schongauer, der als Zugpferde unter anderen die „Musikertiere“, „TAKEOFF“ und „Live Time“ nennt. Von Country, Funk und Soul über Tanzmusik, griechischer Musik und klassischem Rock sei alles geboten, freut sich Köpf auch über eine ausgewogene Mischung der verschiedenen Stilrichtungen.

Und das Angebot soll natürlich möglichst viele Besucher anlocken. Mit 1500 bis 2000 Gästen rechnet das Organisatoren-Duo, das das volle finanzielle Risiko trägt. Denn die Bands und die 32 Securitys, die vor den 17 Lokalen für Sicherheit sorgen, müssen bezahlt werden. „Und auch die Gema liegt im vierstelligen Bereich“, berichtet Köpf. Dennoch überwiegt bei den beiden die Vorfreude. „Wir sind froh, wenn es Null auf Null ausgeht, wir wollen kein großes Geld verdienen“, sagt Köpf und verspricht schon mal: „Wenn die Veranstaltung vom Publikum angenommen wird, machen wir es nächstes Jahr wieder.

Vorverkauf

Die Bändchen die zum Eintritt in alle Lokale berechtigen, gibt es im Vorverkauf für 12 Euro bei Elektro Köpf und den Schongauer Nachrichten. An der Abendkasse kosten sie 15 Euro. Sie gibt es dann am Partygängertreff am Marienplatz.

Lokale und Bands:

-Lagerhaus: „Funk & Soul tief und dreckig“ verspricht die Formation „Stabil“. Dazu gibt’s deutsche, bayerische und englische Texte, mal gesungen, mal gerockt.

-Blaue Traube: Rock-Klassiker sowie 90er und Chart-Hits erhalten ihre ganz besondere und eigene Note, wenn die „Musikertiere“ die Bühne betreten.

-Zum Huterer: P.G. Rider und Daniel Vazquez haben einen neuen Wind in die Country Szene gebracht. Ihr Repertoire macht es möglich, die breit gefächerten Wünsche zu erfüllen.

-Bistro Gleich: Das Duo „Dentler und Dziallas“ lässt Klassiker der Rock-, Pop- und Bluesgeschichte neu interpretiert aufleben. Mit harmonierenden Stimmen, Gitarren und Bluesharp.

-Café Müller: Ob als Solist oder gemeinsam in seiner Band; „Ben Stone – Duo“ zieht die Zuhörer in den Bann und nimmt sie mit auf eine Reise durch die Zeit vieler musikalischer Epochen.

-Restaurant Olympia: (Zur Glocke): Hier fliegen die Teller; das Duo „Ihohromata“ garantiert 100-prozentige griechische Stimmung und sorgt für gute Laune und Unterhaltung.

-Weinstuben im Frauentor: „Fux Solo“ gibt den Alleinunterhalter. Christoph Fuchs rockt mit Akustik-Gitarre die Hits aus Rock und Pop.

-Bistro Ballenhaus: Abrocken ist garantiert; „TAKEOFF“ steht für Musik, die Spaß macht. Die Formation bietet erdig und ehrlich Rock- und Popklassiker aus 50 Jahren Musikgeschichte.

-Ballenhaus Saal: Eine musikalische Reise durch 60 Jahre Musikgeschichte im perfekten Sound bietet „Live Time“ – mit einer faszinierenden Sängerin und Musikern.

-Opatija Grill: Die „Wellenstürmer“ mit den beiden Musikprofis Yvonne und Thomas reiten mit ihrer vielseitigen Unterhaltung perfekt auf jeder Welle der Musikgeschichte.

-Löwenhof: Indie-Rock-Pop-Punk mit Klavier und akustischer Gitarre bieten „Dusty Fruitbar“. Lukas und Lucas spielen eine Collage der sehr guten Songs („also ihrer Meinung nach“).

-Schlabber Five: „DJ – Flo“ bietet einen buten Mix aus House und Charts.

-Schongauer Brauhaus: Die seit Jahrzehnten bestehende Vier-Mann-Formation „Charlys Band“ spielt ihre Lieblingssongs von den 60ern bis in die Gegenwart.

-Eulenspiegel: Schwingende Klänge einer Hammondorgel, Bassläufe, fette Gitarrenriffs, rauchige Saxophon-Subtones und stimmgewaltige Vocals – es ist „Mr. MoJoe“-Time.

-Valentin: Eine geballte Ladung Rock’n’Roll versprechen die „Red Cap Cats“. Die drei jungen Musiker bieten den legendären und unvergessenen Sound der 50er bis 70er Jahre.

-Lechwirt: Mit internationalen Pop-Songs wird Milica Todorovic Stimmung in den Lechwirt bringen. Die junge Musikerin aus Belgrad ist im Balkan-Raum bereits sehr anerkannt.

-Moritz: Die Afterparty der Musiknacht startet um 23 Uhr. Auf die Ohren gibt’s Alltime-Classics und tanzbaren Clubsound aus Black & House von Lokalmatador „DJ Bentastic“.

-Der Shuttle-Bus bringt die Besucher mit Eintrittsband von 20.30 bis 1 Uhr auf einer Rundtour kostenlos in die Lokale außerhalb der Altstadt. Start und Ende ist zu jeder vollen und halben Stunde am Rathaus.

jvr

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