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Seit Samstag suchen die Wasserwachten nach einem vermissten Mann an der Ammer.

Seit Freitag

Rettungsaktion: Wasserwacht sucht Ammer nach vermisstem Mann ab

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Das Wetter erschwert die Suche nach der vermissten Person an der Ammer. Am Montag konnte kein Hubschrauber starten. Von Freitag bis Sonntagabend hatten Einsatzkräfte von Wasserwacht und Feuerwehr den kompletten Ammerverlauf von der Echelsbacher Brücke bei Rottenbuch über Weilheim bis zum Ammersee abgesucht. 

Im Rahmen der großangelegten Suchaktion war zuletzt am Sonntag die Wasserwacht Fürstenfeldbruck ausgerückt, das Mündungsdelta der Ammer im Süden des Sees zu überprüfen – Fehlanzeige. Gestern hätte dann eine weitere Suche gestartet werden sollen – mit dem Helikopter. Den ganzen Tag über hatte man gehofft, dass es aufklaren würde, aber der Hubschrauber musste am Boden bleiben, zu ungünstig waren die Sichtverhältnisse. „Es hat heute leider nicht geklappt“, so Schongaus Polizeichef Herbert Kieweg. Die Polizei rechnet jedoch damit, dass das Wetter aufklart. Und auch der Wasserpegel sinkt weiter, was die Suche ebenfalls erleichtern wird, wie es ein Polizeisprecher gestern Abend einschätzte. Bis Samstag war das Wasser bereits um einen Meter zurückgegangen. Auch kam nun kein weiteres Schmelzwasser mit Verunreinigungen nach, die Trübungen lassen nach. Die Suche soll in jedem Fall fortgesetzt werden - sowohl zu Wasser als auch in der Luft.

Seit Freitag sucht die Wasserwacht Peiting-Schongau nach einem Mann, der in oder an der Ammer vermutet wird. Am Samstag und Sonntag rückten die Freiwilligen dann mit vielen Helfern aus. Abgesucht wurde der Bereich von der Echelsbacher Brücke bei Rottenbuch flussabwärts. Die Wasserwacht Peiting-Schongau unterstützte mit Kameraden aus Weilheim die Polizei mit ihrem Einsatz auf und neben dem Fluss, koordiniert wird der Einsatz von der Schongauer Polizei. 

Am Samstag waren von 9.30 bis gegen 16.40 Uhr insgesamt 15 Aktive beteiligt, berichtete am Sonntag Einsatzleiter Daniel Kodisch, stellvertretender Vorsitzender der Peiting-Schongauer Ortsgruppe. Sie suchten den Bereich zwischen Echelsbacher Brücke und der Böbinger Ammerbrücke bei Peißenberg ab. Am Sonntag ging die Suche weiter: Kurz nach 9 Uhr wurde die Wasserwacht erneut alarmiert, insgesamt 26 Aktive rückten aus. Sie suchten Fluss und Ufer mit vier Booten und ab der Wörther Brücke bei Peißenberg zusätzlich mit zwei Fußtrupps ab. Unterstützt wurden Wasserwacht und Polizei von den Feuerwehren aus Peißenberg, Polling und Oderding. Bis gegen Mittag hatten die Helfer die Ammer auf Höhe des Weilheimer Naturfreundehauses erreicht. Laut Einsatzleiter Kodisch ging es dann flussabwärts weiter bis Unterhausen und in Richtung Fischen und Ammersee. Die Peitinger und Schongauer rückten gegen 12.30 Uhr wieder ab, die Weilheimer Kameraden setzten die Suche fort und übergaben schließlich an die Wasserwacht Fürstenfeldbruck.

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