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Der Blick vom Krankenhausberg auf Schongau.

Polizei meldet kaum Vorkommnisse

Ruhiger Jahreswechsel im Schongauer Land - aber drumherum nicht

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Schongau - Es war ein ruhiger Jahreswechsel im Schongauer Land. Drumherum dagegen war etwas mehr geboten.

Für das Silvester-Bild hatte sich unser Fotograf auf den Schongauer Krankenhausberg begeben, ergriff aber schon bald die Flucht – zahlreiche Feiernde hantierten mit Böllern und Raketen nicht unbedingt so, wie es sein sollte. Doch auch wenn von einiger Seite zu hören war, dass so viel und vor allem schon früh am Abend geknallt wurde wie lang nicht mehr, blieb im Schongauer Land alles weitgehend ruhig. Abgesehen von einer häuslichen Auseinandersetzung gab es so gut wie kaum Einsätze, hieß es. Auch die Schongauer Feuerwehr verlebte den ruhigsten Abend seit Langem: Nur ein gemeldeter Brand an der Marktoberdorfer Straße, der sich als Fehlalarm entpuppte, löste gegen 0.45 Uhr einen kleineren Einsatz aus. Ansonsten war es auch für sie ein ruhiger Jahreswechsel.

Drumherum dagegen war etwas mehr los. Ein 18-Jähriger aus Bad Bayersoien erlitt schwere Verletzungen. Der junge Mann wollte im Bereich der Alten Römerstraße in Wurmansau von einer Anhöhe aus in der Silvesternacht das Feuerwerk beobachten, als ihn eine verirrte Silvesterrakete traf. Das Geschoss setzte dessen Hose in Brand und verursachte nach Angaben der Polizei Verbrennungen zweiten Grades. Der 18-Jährige kam zur stationären Behandlung ins Klinikum Garmisch-Partenkirchen. In Peißenberg geriet in der Schongauer Straße eine Hecke in Brand, die schnell gelöscht werden konnte. Ebenfalls in Peißenberg fuhr ein völlig betrunkener Autofahrer (31) aus dem Landkreis Starnberg über den Kreisverkehr - das bemerkte die Polizei. Der Mann gab an, nur ein Bier getrunken zu haben, doch das muss schon sehr groß gewesen sein: Der Alkotest ergab fast 1,4 Promille, der Führerschein ist weg. Und Peißenberg zum Dritten: Ein 18-Jähriger wurde auf dem Heimweg in der Hauptstraße von einer unbekannten Person zu Boden geprügelt. 

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