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Gefangen im Wasserbecken: der Audi des Denklingers.

Schongauer Marienplatz

Schon wieder: Auto bleibt im Wasserbecken stecken

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Diesen Tag wird ein Denklinger so schnell nicht vergessen: Nach einer Irrfahrt durch die Schongauer Fußgängerzone blieb der ältere Mann am Mittwochvormittag mit seinem Audi im Wasserbecken auf dem Marienplatz stecken. Er ist nicht der erste, dem dieses Missgeschick passiert ist.

So verlief die Irrfahrt durch die Fußgängerzone.

Schongau – Die Fassungslosigkeit steht dem Denklinger ins Gesicht geschrieben. „Das ist eine richtige Blamage“, murmelt der Senior. Er sitzt auf der Bank und schüttelt verzweifelt den Kopf. Neben ihm steht der teure Audi. Was heißt steht. Das rechte Vorderrad hängt im Wasserbecken, die Karosserie sitzt auf dem Rand auf. Eine festgefahrene Situation. 

Doch wie konnte es überhaupt soweit kommen? Schließlich ist der Schongauer Marienplatz seit über einem Jahr Fußgängerzone und damit für Autos tabu. „Ich war schon länger nicht mehr hier“, sagt der Denklinger. Eigentlich hatte er nur schnell eine Uhr in der Altstadt abholen wollen, nachdem er seine Frau ins Krankenhaus gebracht hatte. 

Der Denklinger parkte seinen Wagen dafür vor dem Marienbrunnen. Weil er nicht gewusst habe, ob er von dort wieder in Richtung Münzstraße fahren dürfe, sei er einem anderen Autofahrer gefolgt, der in Richtung Süden durch die Fußgängerzone gefahren sei, schildert der Senior. Als er am südlichen Ende die Blumenkübel bemerkte, ahnte der Denklinger allerdings, dass er auf dem falschen Weg war. 

Kurzerhand wendete er vor dem Ballenhaus, nur um festzustellen, dass auch vor dem Jeans-Café kein Durchkommen war. Als er am Marienbrunnen vorbei erneut auf die andere Seite wechseln wollte, geschah das Unglück. „Ich habe nur auf die Fußgänger geachtet und die Rinne komplett übersehen.“ 

Was den Senior vermutlich nur wenig trösten dürfte: Er war nicht der erste, dem dieses Missgeschick passierte.Vor gut einem Jahr war schon einmal ein älterer Autofahrer unsanft mit seinem Wagen im Wasserbecken gelandet. Mithilfe seines Sohns, den der Denklinger alarmiert hatte, gelang es schließlich, den Wagen aus der misslichen Lage zu befreien.

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