Nicht einfach war die Rettungsaktion am steilen Lechufer für die Rettungskräfte.
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Nicht einfach war die Rettungsaktion am steilen Lechufer für die Rettungskräfte.

Unterhalb vom Lechwirt

15-Jährige stürzt in Lech: Schwierige Rettung

  • Barbara Schlotterer-Fuchs
    vonBarbara Schlotterer-Fuchs
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Ein Mädchen ist am Donnerstagnachmittag in den Lech gestürzt. Die Rettung gestaltete sich für die Einsatzkräfte schwierig. Außerdem waren einige Gaffer vor Ort.

Nicht einfach war die Rettungsaktion am steilen Lechufer für die Rettungskräfte.

Schongau – Dramatische Szenen am Donnerstagnachmittag an der Schongauer Lechbrücke: Eine 15-jährige Jugendliche stürzt aufgrund gesundheitlicher Probleme drei Meter die Böschung am Lechuferweg hinab und fällt in den Lech. Durch die Regenfälle der vergangenen Tage führt der Fluss gewaltige Wassermassen. Eine enorme Strömung hat sich entwickelt.

Um 17 Uhr geht im Feuerwehrhaus in Schongau der Funkruf der Rettungsleitstelle ein. Die Feuerwehrmänner eilen mit einem Notarzt zur Stelle am Lech, wo die junge Frau vom Weg an der äußerst abschüssigen Stelle ins Wasser gestürzt ist – direkt unterhalb der Gaststätte „Lechwirt“. Zwei Polizisten der Inspektion Schongau sind gerade dabei, die 15-Jährige zu reanimieren. „Die haben das toll gemacht“, lobt Schongaus Feuerwehrkommandant Werner Berchtold.

Mädchen stürzt in Schongau in Lech: Freunde halten sie fest

Den Beamten hat das Mädchen ebenso sein Leben zu verdanken wie seinen Freunden. Die hatten die 15-Jährige im Wasser festgehalten, damit sie nicht mit der Strömung abtreibt.

Ein gutes Zeichen: Die Jugendliche kommt sofort nach der Reanimation wieder zu sich. Die Bergung gestaltet sich jedoch als äußerst schwierig. „Sie hat wild um sich geschlagen, unter diesen Umständen war das sehr schwierig“, so Berchtold.

Mädchen stürzt in Schongau in Lech: Gaffer auf der Brücke

Der Notarzt verabreicht der Geborgenen ein Medikament. Erst jetzt kann sie per Bergewanne von der Feuerwehr zum Rettungswagen gebracht werden. Die 15-Jährige wird ins Schongauer Krankenhaus gebracht. Auf Anfrage der Schongauer Nachrichten bestätigt man seitens der Schongauer Polizei: „Es geht ihr schon wieder besser.“

Die Freunde, die das Mädchen aus dem Wasser gefischt haben, stehen unter Schock. Sie werden nach dem Einsatz vom Krisen-Interventions-Team betreut.

Beobachtet wird der Einsatz von zahlreichen Gaffern, die über dem Brückengeländer hängend das Schauspiel beobachten. Auch eine Mutter mit Kind ist da zu sehen. „Bei uns geht natürlich die Personenrettung vor“, betont Werner Berchtold. Als man personell Zeit und Luft hatte, sei ein Feuerwehrmann auf die Brücke gegangen, um die Gaffer wegzuschicken. „Die sind dann auch alle gegangen.“  

bas

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Rubriklistenbild: © Hans-Helmut Herold

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