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Seit Montag ist schweres Gerät auf dem Gelände der Schongauer Berufsschule im Einsatz. Bis zum Ende der Ferien sollen 28 neue Parkplätze fertig sein.

Bauarbeiten haben begonnen

28 neue Parkplätze für Berufsschüler

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Mitten in den Sommerferien herrscht an der Schongauer Berufsschule emsiger Betrieb. Am vergangenen Montag haben die Arbeiten für die Erweiterung des Parkplatzes begonnen. Bis zum Ende der Ferien sollen die insgesamt 28 Stellplätze fertig sein. Verbessert wird in diesem Zug auch der Zugang zur VHS.

Schongau– Mühelos gräbt sich der Bagger durch die Erde, schaufelt eine Ladung Humus nach der anderen in den bereit stehenden Kipplaster. Von der Wiese zwischen dem bestehenden Berufsschulparkplatz und der Wilhelm-Köhler-Straße ist am Dienstag schon nichts mehr zu sehen. In gut vier Wochen sollen hier 28 neue Stellplätze für die Berufsschüler entstehen. Diese werden dringend gebraucht, denn an Tagen mit viel Unterricht reicht die vorhandene Kapazität an Parkplätzen längst nicht mehr aus – mit entsprechenden Auswirkungen auf das umliegende Wohnviertel. Denn Schüler, die direkt vor der Schule keinen Stellplatz finden, parken ihr Auto bislang notgedrungen entlang der Wilhelm-Köhler-Straße und deren Nebenstraßen.

Im vergangenen Jahr hat man im Landratsamt reagiert und die Planung für die Erweiterung des Parkplatzes in die Wege geleitet. Im Frühjahr erfolgte die Ausschreibung. Zuständig für den Bau ist Günther Christ von der Gebäudewirtschaft im Landratsamt, der sich am Dienstag selbst ein Bild vor Ort machte. Wie er erläutert, werden für die Parkplätze sogenanntes Rasenfugenpflaster verlegt für die Entwässerung auf dem Grundstück. Um Platz zu schaffen, musste die zehn Meter lange Hecke entfernt werden. Zwei vorhandene Bäume konnten erhalten werden. Zusätzlich sollen acht weitere neu gepflanzt werden. Die Kosten für das Projekt beziffert Christ auf rund 120 000 Euro.

Auch die VHS Schongau profitiert. Ihre Zufahrt wird erneuert und der Eingang barrierefrei ausgebaut.

Auch die VHS Schongau profitiert von den Bauarbeiten. Denn die Stadt hat die Gelegenheit beim Schopf ergriffen, gleichzeitig die direkt daneben liegende Zufahrt zur Volkshochschule zu verbessern.

Für 20 000 Euro werde der komplette Unterbau erneuert sowie ein behindertengerechter Eingang mit einer Rampe geschaffen, erklärt Christ. Weil der Grund zum Teil dem Landkreis und zum Teil der Stadt gehört, teilen sich beide Parteien die Kosten. Wie die Parkplätze soll auch die Zufahrt zum Ende der Ferien fertig sein.

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