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Jetzt zählt’s : Die Teams, unter anderen mit Bürgermeister Bürgermeister Falk Sluyterman (vorne, 2. v.r.), sind gestartet. Zu gewinnen gibt es eine Stadtführung und einen Gutschein für die Badewelt im Plantsch. 

Schongau bewegt sich 

24 Millionen Schritte für die Gesundheit

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Die Uhren ticken: 22 Teams mit 90 Teilnehmern laufen seit Freitag, 0 Uhr, um die Wette. Bis zum 28. Juli wird jeder ihrer Schritte von einer Armbanduhr gezählt. Nach ersten Anlaufschwierigkeiten hat der von der Stadt Schongau initiierte Wettbewerb „Schongau bewegt sich“ begonnen.

Schongau – Zum Pressetermin am Donnerstag und tags darauf beim Schmankerlfest hatten sich die Teams schon einmal getroffen. Einige tragen so ulkige Namen wie „Krampfadergeschwader“, „Weibsdeifi“, „Lazy Runners“ oder „Biohof deluxe“. Bei allen weiß man nicht genau, wer dahinter steckt. Bei den anderen fällt das leichter: Sie nennen sich „AOK-Silberpfeile“ oder „Raiba bewegt“. Eins haben sie gemein: Sie wollen den Herausforderer schlagen: das Bürgermeister-Team um Falk Sluyterman.

Der Rathauschef wagte am Donnerstag schon mal eine Prognose: „Das Krankenhaus wird uns dicht auf den Fersen sein“, orakelte Sluyterman. Die Stadt ist mit ganzen fünf Teams angetreten. Neben der Mannschaft des Rathauschefs sind auch die „Himmelsstürmern 3.0“, die „Office sitter“, das „Stadtbauamt on Tour“ und das „Dream Team“ für die Stadt am Start. Die Krankenhaus GmbH schickt dagegen nur zwei Mannschaften ins Rennen. Das liegt laut Sprecherin Isa Berndt auch daran, dass die Uhren für den Wettbewerb nicht gerade günstig sind. Wie berichtet, muss sich jeder Teilnehmer ein Gerät der Marke Garmin besorgen, das 65 Euro kostet. Das Krankenhaus halt laut Berndt zehn Uhren angeschafft, die die Mitarbeiter nach dem Wettbewerb günstiger erwerben können.

Die Teilnehmer der Stadt-Teams bekamen für ihre Uhren einen Zuschuss in Höhe von 20 Euro, hieß es am Donnerstag am Rande des Pressetermins. Wirtschaftsförderin Yvonne Voigt, die „Schongau bewegt sich“ organisiert, hofft, dass bei einer möglichen Neuauflage des Schrittzählwettbewerbs im kommenden Jahr auch andere Geräte genutzt werden können. Das sei heuer sicher ein Handicap gewesen, räumt sie ein.

Doch jetzt konzentrieren sich die Teams auf den aktuellenWettlauf, bei dem vor allem die Gesundheitsförderung zählt: „Unser Ziel ist es, in vier Wochen 24 Millionen Schritte zurückzulegen“, sagt Voigt. Das seien 9000 Schritte pro Person, pro Tag. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfehle 10 000 Schritte pro Tag, weiß Voigt. Am schnellsten gestartet war gestern das Team der „Lazy Runners“. Es hatte am Mittag (12.30 Uhr) im Schnitt schon 6077 gelaufene Schritte pro Team-Mitglied auf dem Konto; gefolgt von der Mannschaft „Raiba Pfaffenwinkel“ (3601 Schritte) und der „AOK-Sauerstoffliga“ (2080 Schritte). Wer den Wettbewerb live im Internet verfolgen möchte, findet die Zwischenstände unter www.schongaubewegtsich.instingo.de.

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