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Klassisch-moderne Choreographie der Dance-Company bei der 2. Schongauer Wein-Nacht.

2. Wein-Nacht Schongau war wieder ein großer Erfolg

Rauschende Tänze, unterhaltsame Show

Der 1. Vorstand des Schongauer SPD-Ortsvereins Daniel Blum gibt Gas. Er macht nicht nur seit Jahren den Vereinsvorsitz. Am Freitag Abend machte er auch Moderation, Gesang, Show sowie großteils Konzept und Organisation der zweiten Schongauer Wein-Nacht.

SchongauZum 100. Geburtstag der örtlichen SPD hat er sich elegant in Schale geworfen. Nicht nur das Motto der Nacht ist eine Ansage: „Alles glitzert, alles funkelt“. Blums paillettenbesetzte Kleidung ist es auch. Für das Eröffnungs-Schlagerlied, ein Hoch auf Schongau, bedanken sich die Schongauer Bürger mit schwungvollem Applaus.

Der Abend ist nicht zum Sitzen gemacht 

Der Abend ist nicht zum Sitzen gemacht. Es ist ein Tanzabend durch und durch. Mit Gabaliers „Hulapalu“, Fendrichs „Macho Macho“ und einem Udo Jürgens-Medley reißt die „Tohuwabohu“-Partyband unter Leitung von Hubert Fischer die Gäste gleich zu Beginn aus den Sitzen. Parkettsicher und schick gekleidet, nutzten die rund 160 Gäste jede Gelegenheit zum Gesellschaftstanz. Eine kleine Pause nur für Ballett und Kabarett.

Während die „Dance Company“ in Tutus und Sonnenbrillen in schnelle, leichte, moderne Freizeitsituationen entführt, probieren die Gäste den Südtiroler und Pfälzer Wein, gereicht mit einer Käse-Speck-Brotzeit und Kürbissuppe. Die Dekoration aus Weinranken und -reben lässt gern im Herbst verweilen.

Von Daniel Düsentrieb und Frau Schönweibi ertappt

Ertappt fühlt man sich, als Daniel Blum alias Meister Düsentrieb und Regina Haugg alias Frau Schönweibi in einer Kabaretteinlage die Verwirrung um moderne Serviceleistungen inszenieren. Die alte Frau, die ein klemmendes F auf der Schreibmaschine repariert haben will. Der junge Mann, bei dem sie auf Unverständnis stößt. Er möchte ihr einen Computer schmackhaft machen. „Seit 30 Jahren habe ich die Schreibmaschine nur drei Mal reparieren lassen!“, empört sich Frau Schönweibi. „In der Zeit hätte ich ja schon 26 Computer wegschmeißen können“, kontert Düsentrieb. Das trifft den Nerv des durchmischten Publikums. Ebenso wie Ivette Filoni alias Emma Ginär und Regina Haugg alias Conny Färe, zwei schrullige, doch kecke Charaktere, die mit Anglizismen nicht viel anfangen können.

Es war kein politischer Abend, aber die Kommunalpolitiker fühlten sich wohl 

Wer wollte, konnte sich mit Bürgermeister Falk Sluyterman unterhalten. Bester Laune wanderte er von Tisch zu Tisch. Auch Ilona Böse, SPD-Fraktionsvorsitzende, und Oliver Kellermann, Vorsitzender des Ortsverbands CSU Schongau, fühlten sich an diesem Abend wohl. Der Bürgermeister wörtlich: „Es sind mehr, und sie sind noch besser drauf als letztes Jahr.“

Insgesamt war es ein stimmungsvoller Tanzabend, betont nicht politisch, dazu da, die Alltagssorgen zuhause zu lassen. Zugleich fällt angenehm auf, dass sich hier tanzsichere, gebildete Leute treffen, mit Humor und einer Vorliebe für Wein, um einfach Spaß zu haben. Eine selbstsichere Vertretung des Normalen. Damit ist Blum zufrieden: „Der Abend soll anspruchsvoll wie der Wein sein, aber heiter und zum Lachen“. Das ist gelungen!

Kathrin Schäfer


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