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„#Hauptsach’ wild“: Ein stattlicher Hirsch wirbt für das erste Bungalou-Festival. Dahinter stehen Manuel Sachs (Mitte), Manfred Wodarczyk (links) und Max Diegruber.

Am Volksfestplatz

Elf Bands bei Bungalou-Festival in Schongau

  • Elke Robert
    vonElke Robert
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Im Peitinger Freibad hätte es im vergangenen Sommer stattfinden sollen, nun röhrt unter dem Motto „#Hauptsach’ wild“ der Hirsch in Schongau: Elf Bands spielen am Samstag, 1. August, beim ersten Bungalou-Festival am Volksfestplatz. Das erste Kartenkontingent ist bereits im Vorverkauf. Und das Festival soll keine Eintagsfliege werden.

Schongau – Die Idee eines eigenen Festivals stammt von der Schongauer Band „Yokio“. Ein riesiges Musikevent mit 1000 Besuchern wollten sie im September 2019 im Peitinger Freibad aufziehen – und bliesen es ganz kurzfristig ab. „Es hätte aufgrund des Wetters nicht funktioniert, die Wiese wäre ruiniert gewesen, und damit auch wir“, erinnert sich Manuel Sachs. Er ist gemeinsam mit den drei Musikern Franz Mader, Dominik Vicario und Sebastian Lang für die Organisation des Musikbereichs zuständig.

Mit an Bord sind zwei alte Hasen in Sachen Bühne, Technik und Organisation: Max Diegruber (Blaue Traube) und Manfred Wodarczyk (Schongauer Sommer). Diegruber war bereits 2019 dabei und stellte jetzt den Kontakt zu Wodarczyk her. Die Idee: Das erste Bungalou-Festival dem Schongauer Sommer voranzustellen, der heuer am Freitag, 7. August, beginnt. „Die Freigabe von der Stadt liegt vor, es ist alles abgeklärt“, so Wodarczyk, es habe ein paar Wochen gedauert, bis das durch gewesen sei.

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Wie das Programm aussieht, das bleibt noch eine Weile geheim

Was das Programm anbelangt, machen es die Organisatoren bewusst spannend und halten die Informationen noch eine Weile zurück. Elf Bands sollen auftreten, Beginn soll um 14 Uhr sein, das Ende gegen 23.30 Uhr. Die bereits verpflichteten Gruppen sind aus der Region zwischen München, Landsberg und Garmisch. Und offenbar klingt der Name des Festivals in der Musikerszene nach der Werbung für 2019 schon ein bisschen nach, denn es kommen ständig weitere Anfragen, wie Manuel Sachs erzählt. „Wir haben Anfragen aus Berlin, Ulm, Hamburg, sogar London, das scheint schon die Runde zu machen.“

Was den Musikstil anbelangt, möchte man dem Böbinger Open Air auf keinen Fall Konkurrenz machen, sondern eine Ergänzung sein. „Im Gegenteil, dort würden wir selbst mal ganz gerne spielen“, so der Schongauer Musiker. Das Bungalou-Festival will viele Stilrichtungen bedienen, von den Genres Indie bis Rock, von Electro bis Pop soll alles dabei sein. Von allem etwas, auch Punk darf es sein.

„Early Deer“-Tickets gibt es bereits

100 limitierte Tickets, statt „Early Bird“-Karten heißen sie „Early Deer“, gibt es bereits. Auch diese Idee haben die Organisatoren vom ersten Festival-Versuch übernommen. Bloß dem Namen haben sie wieder seine fehlenden Vokale spendiert. „Bei ,BNGLOU Fest’ kam einfach viel zu oft die Frage, wie man das denn ausspricht“, so Sachs. Von der alten Website wird man automatisch weitergeleitet.

Die „Early Deer“-Tickets kosten 25 Euro, ab Mitte April gehen die regulären Karten in den Vorverkauf für 28 Euro, an der Abendkasse sollen sie 30 Euro kosten. Die Karten gibt es online oder in den beiden Vorverkaufsstellen in Schongau in der Büchergalerie und im Frauenzimmer.

Das Bungalou-Festival soll keine Eintagsfliege bleiben 

Was sich die Veranstalter wünschen: das Bungalou-Festival zu etablieren, und zwar dauerhaft und auch gerne als Mehrtagesfestival mit Camping und allem Drum und Dran. „Das soll heuer ein Schnupperkurs sein, wir wollen versuchen, außerhalb von Schongau Wiesen und Flächen anzumieten, um für das Festival eine geeignete Infrastruktur aufbauen zu können“, so Wodarczyk. „Wir sind alle miteinander sehr motiviert und hoffen auf große Unterstützung der neuen Führung im Rathaus.“

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